05.04.2010
Fortuna Düsseldorf - FC St. Pauli 1:0 (0:0)
TOR:
1-0: 48 min. Sebastian Heidinger (Assist: Martin Harnik)
Stadion:
Esprit Arena, Düsseldorf
Zuschauer:
47 200
Da hat Norbert Meier einen Glücksgriff getan, denn zur Überraschung vieler setzte der oberste Übungsleiter im Heimspiel gegen den FC St.Pauli auf Sebastian Heidinger als zweite Sturmspitze neben Martin Harnik und ausgerechnet der 24jährige erzielte in der 48.Minute das goldene Tor zum 1:0. In einem eher chancenarmen Spiel reichte der eine Treffer zu einem etwas glücklichen Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Hamburg. Fortuna bewahrt mit den drei Punkten die tolle Heimbilanz und als Vierter auch noch eine Restchance auf den Aufstieg.
Dabei sahen die ersten Minuten der Partie gar nicht gut aus für die Fortuna. Der FC St.Pauli kam mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenzweiten in die ESPRIT-Arena, zeigte einen guten Spielaufbau und störte vor allem in der Anfangsphase den Gegner früh. Die Fortuna hatte Mühe im Spiel nach vorne, da der Ballführende oft gedoppelt wurde, was die Fehlerquote im Abspiel erhöhte. Rouwen Hennings hatte die einzigen Chancen in der ersten halben Stunde für die Gäste, doch er scheiterte zunächst an Ratajczak (7.) und danach an der Torhöhe (9.). Auf der anderen Seite brauchten die Düsseldorfer fast zwanzig Minuten, um selbst besser ins Spiel zu kommen. Die größte Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte der sehr agile van den Bergh mit einem Nachschuss von der linken Seite, doch Keeper Mathias Hein lenkte das Leder über die Latte (31.). Mehr Torraumszenen gab es nicht in einer Partie, in der beide Teams sich mehr oder weniger im Mittelfeld neutralisierten.Umso überraschter konnte man sein, als nach dem Seitenwechsel plötzlich Schwung hinein kam. Zunächst begannen erneut die Gäste stark, verzettelten sich aber in der soliden Düsseldorfer Hintermannschaft, im Gegenzug schickte Fink Torjäger Harnik steil, der legte quer auf den heranstürzenden Heidinger und mit Wucht schickte der das Leder zum 1:0 in die gegnerischen Maschen (48.). Die Kiezkicker mussten ihre Bemühungen nun verstärken, taten dies auch, dank der soliden Düsseldorfer Verteidigungen blieben gefährliche Szenen vor dem rot-weißen Kasten jedoch weiterhin Mangelware. Dafür kam die Truppe von Cheftrainer Norbert Meier nun immer wieder zu Kontermöglichkeiten. Fink, mit starkem Spiel auf der rechten Seite, konnte sich nach 66 Minuten durch zwei Körpertäuschungen frei spielen, doch der Winkel wurde zu spitz, sonst hätte er die Vorentscheidung erzielen können. Marco Christ versuchte es mit mehreren Distanzschüssen, doch auch er konnte den Spielstand nicht weiter erhöhen. Die beste Chance hatte erneut van den Bergh mit einer Direktabnahme im Anschluss an eine Ecke, doch der wuchtige Schuss traf ausgerechnet Mannschaftskollegen Harnik statt des Hamburger Kastens. So mussten die 47.200 Zuschauer bis zum Ende zittern, ehe der elfte Heimsieg unter Dach und Fach war.St.Pauli Trainer Holger Stanislawski sah in der anschließenden Analyse seine Mannschaft spielerisch klar überlegen, ohne dies jedoch in Tore umgemünzt zu haben. Fortuna-Trainer Norbert Meier schämte sich nicht festzustellen, dass er gerne auf Tugenden wie Kampf und Leidenschaft setzt. Der Chef-Coach war mit dem Sieg vor der tollen Atmosphäre sichtlich zufrieden, nichtsdestotrotz nahm er die Gelegenheit wahr, bereits jetzt schon vor dem nächsten Auswärtsspiel in Cottbus zu warnen.
Fortuna Düsseldorf
22 Ratajczak, 2 Weber, 20 Anderson, 6 Langeneke, 21 van den Bergh, 3 Costa, 7 Fink, 10 Christ [87. 8 Sieger], 17 Lambertz, 34 Harnik [90. 19 Gaus], 11Heidinger [79. 16 Oehrl]
FC St. Pauli
25 Hain, 2Lechner, 4 Morena, 16 Thorandt, 6 Oczipka,
8 Bruns [83. 26 Sako], 20 Lehmann, 7 Hennings [71. 19 Sukuta Pasu], 13 Takyi, 18 Kruse [59. 23 Naki], 9 Ebbers
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych
Mittwoch, 7. April 2010
21/10 Deutsche Bundesliga Runde 29
04.04.2010
Vfl Wolfsburg - 1899 Hoffenheim 4:0 (1:0)
Tore:
1:0 Dzeko (25.)
2:0 Barzagli (51.)
3:0 Misimovic (74.)
4:0 Dzeko (75.)
Stadion:
Volkswagen Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
28 107
Der VfL Wolfsburg hat drei Tage nach dem 1:2 im Europapokal drei weitere Punkte in der Liga eingefahren und die TSG Hoffenheim auf bemerkenswerte Weise mit 4:0 besiegt. In einem anfangs eher müden Spiel lagen die Wölfe zur Pause noch ebenso knapp wie überraschend durch Edin Dzeko (25.) mit 1:0 vorn. Nach dem Wechsel dann explodierte der VfL, legte durch Andrea Barzagli (51.), Zvjezdan Misimovic (74.) und erneut Edin Dzeko (75.) drei weitere Treffer nach und dockte mit dem sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen damit endgültig wieder an die Europa-League-Ränge an.
Eigentlich hatte Lorenz-Günther Köstner zum dritten Mal in Folge die gleiche Mannschaft aufs Feld schicken wollen. Da Alexander Madlung, der Schütze des wichtigen Treffers in Fulham, aber kurzfristig wegen einer Oberschenkelzerrung ausfiel, musste der Trainer improvisieren: Makoto Hasebe rückte von der Bank in die Startelf, Thomas Kahlenberg wiederum in den Kader und Sascha Riether von der rechten Mittelfeldseite in die Innenverteidigung. Ansonsten spielte das gleiche Team wie schon in Mainz und in London. Diego Benaglio stand erstmals im Jahr 2010 in der VOLKSWAGEN ARENA im Tor.Ein Flachschuss aufs kurze Eck von Carlos Eduardo, den Diego Benaglio sicher parierte, war die erste nennenswerte Szene des Spiels (12.). Ansonsten ließen es beide Teams zu Anfang eher ruhig angehen und versuchten so gut es ging, dem anderen das Handwerk zu legen. Als nach einer Viertelstunde dann die Abseitsfalle der Wölfe versagte und Per Nilsson völlig freistehend aus fünf Metern neben das Tor köpfte, verstand der VfL dies als Warnung und drückte ein wenig aufs Gas. Mehr als ein erster Abschluss durch Hasebe, für den nach einer Gentner-Flanke der Winkel etwas zu spitz wurde (19.), kam aber nicht dabei heraus.Mitte des ersten Abschnitts schien statt dessen erwiesen, dass Hoffenheim mit seinen scharfen Kontern das Spiel dominierte. Zum zweiten Mal schon ging ein Raunen durch die ARENA, als Maicosuel fast vom Elfmeterpunkt nach einer Hackenvorlage Ibisevics zum Schuss kam und Diego Benaglio die Wölfe mit einer Riesenparade vor dem Rückstand bewahrte (24.). In dieser Phase sprach eigentlich wenig für ein Tor auf der anderen Seite. Dann aber flankte Gentner erneut von der linken Seite und fand punktgenau Edin Dzeko, der die Wölfe so überlegt wie überraschend in Führung köpfen konnte – mit der ersten echten Tormöglichkeit lag der VfL mit 1:0 vorn (25.)!
Hoffenheim drückt, der VfL führt
An den Kräfteverhältnissen änderte der Treffer grundsätzlich wenig. Auch weiterhin blieb es eher die TSG, die das Spiel dominierte und nicht zuletzt auch wesentlich mehr Torschüsse abgab. Der gefährlichste schließlich war wie ein Abziehbild der Minute 24, da diesmal Eduardo mitten im Strafraum zum Schuss kam und wieder Diego Benaglio hellwach parierte (42.). Immerhin aber standen die Wölfe, wenn auch ihr Angriffsspiel nicht gerade unwiderstehlich war, in der Defensive sicherer als noch zu Beginn und nahmen die Führung – zwar noch immer überraschend, aber auch nicht ganz unverdient – mit in die Pause. Dass der zweite Durchgang verheißungsvoll begonnen hätte, konnte man wahrlich nicht sagen. Erst blieb Kapitän Josué angeschlagen in der Kabine und musste durch Jonathan Santana ersetzt werden, dann ließ sich auch Edin Dzeko an der Seitenlinie behandeln. Ehe sich die Fans aber Sorgen machen mussten, setzte Andrea Barzagli das perfekte Signal und nutzte nach einem Misimovic-Freistoß von der rechten Seite gleich die erste Gelegenheit nach der Pause, um die Führung per Kopfball auf 2:0 zu erhöhen. In seinem 53. Bundesligaspiel traf der Italiener damit zum ersten Mal ins Netz (51.). Damit ließ sich doch hervorragend arbeiten. Vom Übergewicht der TSG jedenfalls war nun immer weniger zu sehen. Die Wölfe dagegen wurden trotz müder Beine immer sicherer und machten sich sozusagen nachträglich um den Spielstand verdient. Ein Tor von Grafite fand wegen Abseits berechtigterweise zunächst keine Anerkennung (57.); sechs Minuten später hätte Andrea Barzagli fast sogar sein zweites Tor gemacht, ehe erneut Grafite dann ungeahndet im Strafraum zu Boden gerissen wurde (66.) – aus der lange Zeit wackligen Führung war inzwischen eine klare Überlegenheit geworden.
Aus einem Arbeits- wurde ein Kantersieg
Und je länger das Spiel schließlich dauerte desto kälter schnappte der VfL schließlich zu: Auf Zuspiel von Dzeko kam 18 Meter vor dem Tor Misimovic an den Ball, legte ihn sich auf den anderen Fuß und schoss ihn trocken und flach ins linke Eck (75.). Das war allerdings noch nicht alles. Keine Minute verging, ehe die Wölfe schon wieder aufs Tor rannten, diesmal einen Angriff wie aus dem Lehrbuch aufzogen und sogar noch das 4:0 drauflegten. Schütze – mit seinem bereits 18. Treffer der Saison – war auf Zuspiel von Grafite erneut Edin Dzeko!Die Partie war natürlich nicht nur entschieden, sondern hatte damit sogar einen unerwartet klaren Sieger gefunden.
VfL: Benaglio – Pekarik, Barzagli, Riether, Schäfer – Josué (46. Santana) – Hasebe (83. Kahlenberg), Gentner (81. Dejagah) - Misimovic – Grafite, Dzeko
Hoffenheim: Haas – Beck, Nilsson, Compper, Ibertsberger (46. Obasi) – Carlos Eduardo, Vukcevic, Luiz Gustavo (58. Eichner), Salihovic – Maicosuel (64. Tagoe), Ibisevic
Schiedsrichter: Knut Kircher
Vfl Wolfsburg - 1899 Hoffenheim 4:0 (1:0)
Tore:
1:0 Dzeko (25.)
2:0 Barzagli (51.)
3:0 Misimovic (74.)
4:0 Dzeko (75.)
Stadion:
Volkswagen Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
28 107
Der VfL Wolfsburg hat drei Tage nach dem 1:2 im Europapokal drei weitere Punkte in der Liga eingefahren und die TSG Hoffenheim auf bemerkenswerte Weise mit 4:0 besiegt. In einem anfangs eher müden Spiel lagen die Wölfe zur Pause noch ebenso knapp wie überraschend durch Edin Dzeko (25.) mit 1:0 vorn. Nach dem Wechsel dann explodierte der VfL, legte durch Andrea Barzagli (51.), Zvjezdan Misimovic (74.) und erneut Edin Dzeko (75.) drei weitere Treffer nach und dockte mit dem sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen damit endgültig wieder an die Europa-League-Ränge an.
Eigentlich hatte Lorenz-Günther Köstner zum dritten Mal in Folge die gleiche Mannschaft aufs Feld schicken wollen. Da Alexander Madlung, der Schütze des wichtigen Treffers in Fulham, aber kurzfristig wegen einer Oberschenkelzerrung ausfiel, musste der Trainer improvisieren: Makoto Hasebe rückte von der Bank in die Startelf, Thomas Kahlenberg wiederum in den Kader und Sascha Riether von der rechten Mittelfeldseite in die Innenverteidigung. Ansonsten spielte das gleiche Team wie schon in Mainz und in London. Diego Benaglio stand erstmals im Jahr 2010 in der VOLKSWAGEN ARENA im Tor.Ein Flachschuss aufs kurze Eck von Carlos Eduardo, den Diego Benaglio sicher parierte, war die erste nennenswerte Szene des Spiels (12.). Ansonsten ließen es beide Teams zu Anfang eher ruhig angehen und versuchten so gut es ging, dem anderen das Handwerk zu legen. Als nach einer Viertelstunde dann die Abseitsfalle der Wölfe versagte und Per Nilsson völlig freistehend aus fünf Metern neben das Tor köpfte, verstand der VfL dies als Warnung und drückte ein wenig aufs Gas. Mehr als ein erster Abschluss durch Hasebe, für den nach einer Gentner-Flanke der Winkel etwas zu spitz wurde (19.), kam aber nicht dabei heraus.Mitte des ersten Abschnitts schien statt dessen erwiesen, dass Hoffenheim mit seinen scharfen Kontern das Spiel dominierte. Zum zweiten Mal schon ging ein Raunen durch die ARENA, als Maicosuel fast vom Elfmeterpunkt nach einer Hackenvorlage Ibisevics zum Schuss kam und Diego Benaglio die Wölfe mit einer Riesenparade vor dem Rückstand bewahrte (24.). In dieser Phase sprach eigentlich wenig für ein Tor auf der anderen Seite. Dann aber flankte Gentner erneut von der linken Seite und fand punktgenau Edin Dzeko, der die Wölfe so überlegt wie überraschend in Führung köpfen konnte – mit der ersten echten Tormöglichkeit lag der VfL mit 1:0 vorn (25.)!
Hoffenheim drückt, der VfL führt
An den Kräfteverhältnissen änderte der Treffer grundsätzlich wenig. Auch weiterhin blieb es eher die TSG, die das Spiel dominierte und nicht zuletzt auch wesentlich mehr Torschüsse abgab. Der gefährlichste schließlich war wie ein Abziehbild der Minute 24, da diesmal Eduardo mitten im Strafraum zum Schuss kam und wieder Diego Benaglio hellwach parierte (42.). Immerhin aber standen die Wölfe, wenn auch ihr Angriffsspiel nicht gerade unwiderstehlich war, in der Defensive sicherer als noch zu Beginn und nahmen die Führung – zwar noch immer überraschend, aber auch nicht ganz unverdient – mit in die Pause. Dass der zweite Durchgang verheißungsvoll begonnen hätte, konnte man wahrlich nicht sagen. Erst blieb Kapitän Josué angeschlagen in der Kabine und musste durch Jonathan Santana ersetzt werden, dann ließ sich auch Edin Dzeko an der Seitenlinie behandeln. Ehe sich die Fans aber Sorgen machen mussten, setzte Andrea Barzagli das perfekte Signal und nutzte nach einem Misimovic-Freistoß von der rechten Seite gleich die erste Gelegenheit nach der Pause, um die Führung per Kopfball auf 2:0 zu erhöhen. In seinem 53. Bundesligaspiel traf der Italiener damit zum ersten Mal ins Netz (51.). Damit ließ sich doch hervorragend arbeiten. Vom Übergewicht der TSG jedenfalls war nun immer weniger zu sehen. Die Wölfe dagegen wurden trotz müder Beine immer sicherer und machten sich sozusagen nachträglich um den Spielstand verdient. Ein Tor von Grafite fand wegen Abseits berechtigterweise zunächst keine Anerkennung (57.); sechs Minuten später hätte Andrea Barzagli fast sogar sein zweites Tor gemacht, ehe erneut Grafite dann ungeahndet im Strafraum zu Boden gerissen wurde (66.) – aus der lange Zeit wackligen Führung war inzwischen eine klare Überlegenheit geworden.
Aus einem Arbeits- wurde ein Kantersieg
Und je länger das Spiel schließlich dauerte desto kälter schnappte der VfL schließlich zu: Auf Zuspiel von Dzeko kam 18 Meter vor dem Tor Misimovic an den Ball, legte ihn sich auf den anderen Fuß und schoss ihn trocken und flach ins linke Eck (75.). Das war allerdings noch nicht alles. Keine Minute verging, ehe die Wölfe schon wieder aufs Tor rannten, diesmal einen Angriff wie aus dem Lehrbuch aufzogen und sogar noch das 4:0 drauflegten. Schütze – mit seinem bereits 18. Treffer der Saison – war auf Zuspiel von Grafite erneut Edin Dzeko!Die Partie war natürlich nicht nur entschieden, sondern hatte damit sogar einen unerwartet klaren Sieger gefunden.
VfL: Benaglio – Pekarik, Barzagli, Riether, Schäfer – Josué (46. Santana) – Hasebe (83. Kahlenberg), Gentner (81. Dejagah) - Misimovic – Grafite, Dzeko
Hoffenheim: Haas – Beck, Nilsson, Compper, Ibertsberger (46. Obasi) – Carlos Eduardo, Vukcevic, Luiz Gustavo (58. Eichner), Salihovic – Maicosuel (64. Tagoe), Ibisevic
Schiedsrichter: Knut Kircher
20/10 Deutsche Bundesliga Runde 29
03.04.2010
Borussia Dortmund - SV Werder Bremen 2:1 (2:0)
Tore:
1:0 Großkreutz (10.)
2:0 Subotic (22.)
2:1 Hunt (65.)
Stadion:
Signal Iduna Park
Zuschauer:
80 552 (ausverkauft)
Das Spiel des Tabellenvierten gegen den Fünften am Samstagnachmittag hielt, was die Tabellenkonstellation vor dem Spiel versprochen hatte. Die 80.552 Zuschauer im restlos ausverkauften SIGNAL IDUNA PARK sahen ein mitreißendes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Wie schon beim letzten Heimspiel gegen Bayer Leverkusen waren beide Mannschaften jeweils eine Halbzeit lang der anderen überlegen, der BVB ging jedoch am Ende "glücklich, aber verdient", wie Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke betonte, mit 2:1 als Sieger vom Platz.
Im Gegensatz zum Leverkusen-Spiel war es diesmal Borussia, die in der ersten Halbzeit den Ton auf dem Feld angab. So tauchte Lucas Barrios schon nach drei Minuten gefährlich vor dem Tor von Tim Wiese auf, konnte den guten Pass von Patrick Owomoyela aber leider nicht verwerten. Logische Konsequenz der Dortmunder Überlegenheit war das 1:0 durch den "Dortmunder Jungen" Kevin Großkreutz. Nach einer schönen Flanke von Owomoyela konnte er sich geschickt gegen seinen Bewacher Clemens Fritz durchsetzen und den Ball über den Bremer Keeper hinweg mit dem Kopf im Tor unterbringen. Schon sechs Minuten später hätte Barrios, wiederum im Sechzehner sträflich allein gelassen, auf 2:0 erhöhen können. Wiese parierte seinen Kopfball aber gut. Als Subotic die Borussia nach 22 Minuten dann mit einem wuchtigen Kopfball nach Ecke von Zidan mit 2:0 in Führung brachte, stand der SIGNAL IDUNA PARK Kopf.In der zweiten Halbzeit dann, wie schon gegen Leverkusen, ein komplett anderes Spiel. Im Gegensatz zur Partie vor zwei Wochen kam diesmal allerdings nicht die Borussia besser ins Spiel, sondern vielmehr die Mannschaft von der Weser. Sie diktierte nun das Geschehen und kam einige Male gefährlich vor das Tor von Roman Weidenfeller. Pizarro traf in der 60. Minute nur das Lattenkreuz. Schon fünf Minuten später konnte Hunt allerdings den Anschlusstreffer für die Bremer erzielen.In der Schlussphase bekamen die Dortmunder dann das Offensiv-Spektakel der Bremer wieder besser in den Griff. Die Mannschaft von Thomas Schaaf drängte zwar immer noch auf den Ausgleich, offenbarte aber ein ums andere Mal Lücken in der Abwehr. So kam der BVB noch zu einigen Großchancen. Sowohl Schmelzer, als auch Barrios konnten diese jedoch nicht nutzen.Als Schiedsrichter Babak Rafati das Spiel nach 92 Minuten abpfiff, tobte das Stadion. Der BVB hat mit dem Sieg gegen den direkten Tabellenkonkurrenten einen "Big-Point" gelandet und somit einen weiteren großen Schritt in Richtung Europa getan.
Borussia Dortmund: Weidenfeller - Owomoyela, Subotic, Hummels, Schmelzer - Kehl, Sahin - Kuba, Zidan, Großkreutz - Barrios.
Werder Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Pasanen - Bargfrede - Özil, Hunt - Marin - Almeida, Pizarro.
Einwechselungen: 46. Bender für Kehl, 68. Hajnal für Zidan, 77. Santana für Hummels - 46. Jensen für Marin, 69. Boenisch für Pasanen,
Schiedsrichter: Rafati (Hannover),
Borussia Dortmund - SV Werder Bremen 2:1 (2:0)
Tore:
1:0 Großkreutz (10.)
2:0 Subotic (22.)
2:1 Hunt (65.)
Stadion:
Signal Iduna Park
Zuschauer:
80 552 (ausverkauft)
Das Spiel des Tabellenvierten gegen den Fünften am Samstagnachmittag hielt, was die Tabellenkonstellation vor dem Spiel versprochen hatte. Die 80.552 Zuschauer im restlos ausverkauften SIGNAL IDUNA PARK sahen ein mitreißendes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Wie schon beim letzten Heimspiel gegen Bayer Leverkusen waren beide Mannschaften jeweils eine Halbzeit lang der anderen überlegen, der BVB ging jedoch am Ende "glücklich, aber verdient", wie Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke betonte, mit 2:1 als Sieger vom Platz.
Im Gegensatz zum Leverkusen-Spiel war es diesmal Borussia, die in der ersten Halbzeit den Ton auf dem Feld angab. So tauchte Lucas Barrios schon nach drei Minuten gefährlich vor dem Tor von Tim Wiese auf, konnte den guten Pass von Patrick Owomoyela aber leider nicht verwerten. Logische Konsequenz der Dortmunder Überlegenheit war das 1:0 durch den "Dortmunder Jungen" Kevin Großkreutz. Nach einer schönen Flanke von Owomoyela konnte er sich geschickt gegen seinen Bewacher Clemens Fritz durchsetzen und den Ball über den Bremer Keeper hinweg mit dem Kopf im Tor unterbringen. Schon sechs Minuten später hätte Barrios, wiederum im Sechzehner sträflich allein gelassen, auf 2:0 erhöhen können. Wiese parierte seinen Kopfball aber gut. Als Subotic die Borussia nach 22 Minuten dann mit einem wuchtigen Kopfball nach Ecke von Zidan mit 2:0 in Führung brachte, stand der SIGNAL IDUNA PARK Kopf.In der zweiten Halbzeit dann, wie schon gegen Leverkusen, ein komplett anderes Spiel. Im Gegensatz zur Partie vor zwei Wochen kam diesmal allerdings nicht die Borussia besser ins Spiel, sondern vielmehr die Mannschaft von der Weser. Sie diktierte nun das Geschehen und kam einige Male gefährlich vor das Tor von Roman Weidenfeller. Pizarro traf in der 60. Minute nur das Lattenkreuz. Schon fünf Minuten später konnte Hunt allerdings den Anschlusstreffer für die Bremer erzielen.In der Schlussphase bekamen die Dortmunder dann das Offensiv-Spektakel der Bremer wieder besser in den Griff. Die Mannschaft von Thomas Schaaf drängte zwar immer noch auf den Ausgleich, offenbarte aber ein ums andere Mal Lücken in der Abwehr. So kam der BVB noch zu einigen Großchancen. Sowohl Schmelzer, als auch Barrios konnten diese jedoch nicht nutzen.Als Schiedsrichter Babak Rafati das Spiel nach 92 Minuten abpfiff, tobte das Stadion. Der BVB hat mit dem Sieg gegen den direkten Tabellenkonkurrenten einen "Big-Point" gelandet und somit einen weiteren großen Schritt in Richtung Europa getan.
Borussia Dortmund: Weidenfeller - Owomoyela, Subotic, Hummels, Schmelzer - Kehl, Sahin - Kuba, Zidan, Großkreutz - Barrios.
Werder Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Pasanen - Bargfrede - Özil, Hunt - Marin - Almeida, Pizarro.
Einwechselungen: 46. Bender für Kehl, 68. Hajnal für Zidan, 77. Santana für Hummels - 46. Jensen für Marin, 69. Boenisch für Pasanen,
Schiedsrichter: Rafati (Hannover),
Donnerstag, 1. April 2010
19/10 ÖFB Cup Viertelfinale
31.03.2010
Austria Kärnten - SK RAPID Wien 3:2 (1:1)
Torfolge:
1:0 Kaufmann (40.)
1:1 Heikkinen (44.)
1:2 Trimmel (54.)
2:2 Jelavic (56./Eigentor)
3:2 Hierländer (76.)
Stadion:
Hypo-Group-Arena
Zuschauer:
2397
So sehr Rapid auch als Favorit in das ÖFB-Stiegl-Cup Viertelfinale nach Klagenfurt gereist war, in der Anfangsphase bestimmte ausschließlich SK A. Kärnten das Geschehen im spärlich besuchten EM-Stadion. Bis zur ersten Rapid-Chance dauerte es 19 Minuten: Nach einem Eckball von Hofmann zog Drazan von der Strafraumgrenze ab, sein Schuss wurde jedoch abgeblockt. Die Hütteldorfer taten sich vor allem deshalb schwer, da die Pässe aus der Defensive zu selten den Weg nach vorne fanden. Der starke Regen und der nasse Rasen spielten da bestimmt eine große Rolle. Wenn das Spiel nach vorne dann funktionierte, wurden die Grün-Weißen auch brandgefährlich: Nach einem Hofmann-Pass zog Jelavic (25.) aus der Drehung ab, die Stange verhinderte die Führung und das sechste Tor in Folge des Kroaten.
Kurz vor der Pause musste Hedl schließlich hinter sich greifen. Nach einer Flanke spielte Hinum den Ball auf Kaufmann (41.), der aus kurzer Distanz zur Führung für die Gastgeber traf. Kavlak musste mit einer Zerrung vom Platz, für ihn kam Pehlivan drei Minuten vor der Halbzeit ins Spiel. Nach einer Drazan-Flanke hatte Jelavic noch das 1:1 auf dem Kopf, doch sein Ball verfehlte das Gehäuse nur knapp. Nach einer schönen Aktion von Trimmel scheiterte zunächst Jelavic an Schranz, der den Ball nur kurz abwehren kann – Heikkinen staubte zum 1:1-Pausenstand ab. Nur vier Minuten nach dem Rückstand ging die Partie praktisch von vorne los, vorher war jedoch eine Viertelstunde Pause angesagt.
In der 53. Spielminute vergab Trimmel aus kurzer Distanz, Sekunden später machte er es nach einem Heikkinen-Assist besser und erzielt sein erstes Tor im ÖFB-Stiegl-Cup. Doch die Freude hielt nicht lange an, denn praktisch im Gegenzug fälschte Jelavic einen Dollinger-Freistoss unhaltbar für Hedl ins eigene Tor ab. Kurze Zeit später kam Gartler für Jelavic ins Spiel. Mit Fortdauer des Spiels gewann das Match einiges an Intensität, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Bei Rapid klappte vor allem das Spiel nach vorne jetzt wesentlich besser als in Hälfte eins.
Genau zu Beginn der Rapid-Viertelstunde musste Rapid den dritten Gegentreffer hinnehmen. Kulovits verliert im Mittelfeld den Ball und nach einem Zuspiel in den Strafraum schlägt der Ball, unglücklich abgefälscht von Soma, im Rapid-Tor ein – 3:2 für Kärnten nach 75 Minuten. Pacult reagierte und brachte mit Salihi, der für Kulovits ins Spiel kam, einen dritten Stürmer. Rapid spielte nun mit einer 3-4-3-Formation. Die Hütteldorfer warfen nun alles nach vorne, Hofmann (84.) hatte mit einem Freistoss gegen Schranz das Nachsehen. Hedl (86.) verhinderte mit einem tollen Reflex die endgültige Entscheidung. Patocka (92.) schoss nach einem Freistoss klar über das Tor. Rapid scheidet somit im Viertelfinale aus dem ÖFB Cup aus.
Kärnten: Schranz - Sollbauer, Elsner, Gramann, Salvatore - Pusztai (68./Pucker) - Kaufmann, Hinum, Dollinger, Sandro - Hierländer;
SK Rapid: Hedl - Dober, Soma, Patocka, Kulovits (80./Salihi) - Kavlak (42./Pehlivan), Heikkinen, Hofmann, Drazan - Jelavic (60./Gartler), Trimmel;
Gelbe Karten: Pusztai, Sandro, Kaufmann bzw. Patocka, Heikkinen
SR Gangl
Austria Kärnten - SK RAPID Wien 3:2 (1:1)
Torfolge:
1:0 Kaufmann (40.)
1:1 Heikkinen (44.)
1:2 Trimmel (54.)
2:2 Jelavic (56./Eigentor)
3:2 Hierländer (76.)
Stadion:
Hypo-Group-Arena
Zuschauer:
2397
So sehr Rapid auch als Favorit in das ÖFB-Stiegl-Cup Viertelfinale nach Klagenfurt gereist war, in der Anfangsphase bestimmte ausschließlich SK A. Kärnten das Geschehen im spärlich besuchten EM-Stadion. Bis zur ersten Rapid-Chance dauerte es 19 Minuten: Nach einem Eckball von Hofmann zog Drazan von der Strafraumgrenze ab, sein Schuss wurde jedoch abgeblockt. Die Hütteldorfer taten sich vor allem deshalb schwer, da die Pässe aus der Defensive zu selten den Weg nach vorne fanden. Der starke Regen und der nasse Rasen spielten da bestimmt eine große Rolle. Wenn das Spiel nach vorne dann funktionierte, wurden die Grün-Weißen auch brandgefährlich: Nach einem Hofmann-Pass zog Jelavic (25.) aus der Drehung ab, die Stange verhinderte die Führung und das sechste Tor in Folge des Kroaten.
Kurz vor der Pause musste Hedl schließlich hinter sich greifen. Nach einer Flanke spielte Hinum den Ball auf Kaufmann (41.), der aus kurzer Distanz zur Führung für die Gastgeber traf. Kavlak musste mit einer Zerrung vom Platz, für ihn kam Pehlivan drei Minuten vor der Halbzeit ins Spiel. Nach einer Drazan-Flanke hatte Jelavic noch das 1:1 auf dem Kopf, doch sein Ball verfehlte das Gehäuse nur knapp. Nach einer schönen Aktion von Trimmel scheiterte zunächst Jelavic an Schranz, der den Ball nur kurz abwehren kann – Heikkinen staubte zum 1:1-Pausenstand ab. Nur vier Minuten nach dem Rückstand ging die Partie praktisch von vorne los, vorher war jedoch eine Viertelstunde Pause angesagt.
In der 53. Spielminute vergab Trimmel aus kurzer Distanz, Sekunden später machte er es nach einem Heikkinen-Assist besser und erzielt sein erstes Tor im ÖFB-Stiegl-Cup. Doch die Freude hielt nicht lange an, denn praktisch im Gegenzug fälschte Jelavic einen Dollinger-Freistoss unhaltbar für Hedl ins eigene Tor ab. Kurze Zeit später kam Gartler für Jelavic ins Spiel. Mit Fortdauer des Spiels gewann das Match einiges an Intensität, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Bei Rapid klappte vor allem das Spiel nach vorne jetzt wesentlich besser als in Hälfte eins.
Genau zu Beginn der Rapid-Viertelstunde musste Rapid den dritten Gegentreffer hinnehmen. Kulovits verliert im Mittelfeld den Ball und nach einem Zuspiel in den Strafraum schlägt der Ball, unglücklich abgefälscht von Soma, im Rapid-Tor ein – 3:2 für Kärnten nach 75 Minuten. Pacult reagierte und brachte mit Salihi, der für Kulovits ins Spiel kam, einen dritten Stürmer. Rapid spielte nun mit einer 3-4-3-Formation. Die Hütteldorfer warfen nun alles nach vorne, Hofmann (84.) hatte mit einem Freistoss gegen Schranz das Nachsehen. Hedl (86.) verhinderte mit einem tollen Reflex die endgültige Entscheidung. Patocka (92.) schoss nach einem Freistoss klar über das Tor. Rapid scheidet somit im Viertelfinale aus dem ÖFB Cup aus.
Kärnten: Schranz - Sollbauer, Elsner, Gramann, Salvatore - Pusztai (68./Pucker) - Kaufmann, Hinum, Dollinger, Sandro - Hierländer;
SK Rapid: Hedl - Dober, Soma, Patocka, Kulovits (80./Salihi) - Kavlak (42./Pehlivan), Heikkinen, Hofmann, Drazan - Jelavic (60./Gartler), Trimmel;
Gelbe Karten: Pusztai, Sandro, Kaufmann bzw. Patocka, Heikkinen
SR Gangl
Sonntag, 28. März 2010
18/10 TIPP 3 Bundesliga Österreich Runde 27
27.03.2010
Austria Kärnten - SK RAPID Wien 2:4 (1:2)
Torfolge:
1:0 Kaufmann (12.)
1:1 Kavlak (15.)
1:2 Hofmann (28./Handselfmeter)
2:2 Gramann (53.)
2:3 Trimmel (71.)
2:4 Jelavic (82.)
Stadion:
Hypo-Group-Arena
Zuschauer:
5600
Peter Pacult musste beim Auswärtsspiel in Kärnten seine Hintermannschaft umstellen. Für den gesperrten Andreas Dober verteidigte Hannes Eder auf der rechten Seite und für den angeschlagenen Markus Katzer sprang Stefan Kulovits auf der linken Flanke ein.
Die Anfangsphase in Kärnten gestaltete sich als durchaus sehenswert. Bereits in der fünften Minute verhinderte die Latte den ersten Rapid-Treffer. Nach einem Hofmann-Eckball köpfelte Jelavic (5.) an die Latte, den Abpraller konnte Boskovic nicht unterbringen. Und so kam es, dass die Klagenfurter das erste Mal jubeln durften. Pink spielt den Ball scharf zur Mitte und Kaufmann (12.) köpfelt zur Führung ein.
Doch Rapid zeigt sich nicht geschockt und spielt nach wie vor sehenswert nach vorne. Und so lässt der Ausgleich nicht lange auf sich warten: Hofmann hebt den Ball auf Kavlak (15.), der sich schön durch die Klagenfurter-Hintermannschaft durchsetzt und zum verdienten 1:1-Ausgleich trifft. Die Hütteldorfer sind in Folge tonangebend und drängen auf die Führung. Hofmann bringt Jelavic (19.) gut in Szene, sein Schuss geht knapp über das Tor.
Nach einem Handspiel von Gramann bekommt Rapid Elfmeter, den Hofmann (28.) souverän zur Führung verwertet. Für unseren Kapitän war es das bereits 13. Saisontor in seiner bisher 8. Saison bei Rapid. Dies ist somit die höchste Trefferanzahl, die er je in einer Saison erzielt hat. In der Vorsaison traf Hofmann zwölf Mal. In der 37. Minute kommt Trimmel für Boskovic, der angeschlagen ausgewechselt wird. Kurz vor der Pause köpfelt Gartler (42.) nach einer Kavlak-Flanke ans Außennetz und ein Gartler-Schuss (45.) wird gefährlich abgefälscht.
Die Grün-Weissen kamen unverändert aus der Kabine und Jelavic (48.) trifft mit dem linken Fuss nachdem er sich den Ball erkämpft zu Beginn der zweiten Halbzeit die Stange. Und so kam es erneut, dass Kärnten trifft. Gramann (53.), der den Elfmeter verschuldete, trifft per Kopf zum 2:2. 57. Minute: Jelavic zieht von der Strafraumgrenze mit links ab, doch sein Schuss zieht knapp am Tor vorbei. Unser Stürmer scheint kein Glück zu haben - Latte, Stange und jetzt knapp vorbei.
Nach einem Corner von Hofmann köpfelt Soma direkt auf Schranz, den Nachschuss setzt Gartler neben das Tor (64.). In der 71. Minute bedient Gartler Trimmel ideal, der aus kurzer Distanz den Ball wuchtig unter die Latte haut - erneute Führung für Rapid. In der Schlussphase darf sich auch endlich Jelavic über einen Treffer freuen, der nach Flanke von Trimmel zum 4:2 abschließt.
Austria Kärnten: Schranz - Sollbauer, Elsner, Gramann, Salvatore - Riedl (68. Pusztai) - Pucker (27. Hinum), Hierländer, Dollinger, Kaufmann - Pink (46. Sandro)
Rapid: Hedl - H. Eder, Soma, Patocka, Kulovits - Hofmann (84. Pehlivan), Heikkinen, Boskovic (37. Trimmel), Kavlak (79. Drazan) - Gartler, Jelavic
Gelbe Karten: Gramann, Riedl bzw. Soma, Hofmann, Kulovits
SR Brugger
Austria Kärnten - SK RAPID Wien 2:4 (1:2)
Torfolge:
1:0 Kaufmann (12.)
1:1 Kavlak (15.)
1:2 Hofmann (28./Handselfmeter)
2:2 Gramann (53.)
2:3 Trimmel (71.)
2:4 Jelavic (82.)
Stadion:
Hypo-Group-Arena
Zuschauer:
5600
Peter Pacult musste beim Auswärtsspiel in Kärnten seine Hintermannschaft umstellen. Für den gesperrten Andreas Dober verteidigte Hannes Eder auf der rechten Seite und für den angeschlagenen Markus Katzer sprang Stefan Kulovits auf der linken Flanke ein.
Die Anfangsphase in Kärnten gestaltete sich als durchaus sehenswert. Bereits in der fünften Minute verhinderte die Latte den ersten Rapid-Treffer. Nach einem Hofmann-Eckball köpfelte Jelavic (5.) an die Latte, den Abpraller konnte Boskovic nicht unterbringen. Und so kam es, dass die Klagenfurter das erste Mal jubeln durften. Pink spielt den Ball scharf zur Mitte und Kaufmann (12.) köpfelt zur Führung ein.
Doch Rapid zeigt sich nicht geschockt und spielt nach wie vor sehenswert nach vorne. Und so lässt der Ausgleich nicht lange auf sich warten: Hofmann hebt den Ball auf Kavlak (15.), der sich schön durch die Klagenfurter-Hintermannschaft durchsetzt und zum verdienten 1:1-Ausgleich trifft. Die Hütteldorfer sind in Folge tonangebend und drängen auf die Führung. Hofmann bringt Jelavic (19.) gut in Szene, sein Schuss geht knapp über das Tor.
Nach einem Handspiel von Gramann bekommt Rapid Elfmeter, den Hofmann (28.) souverän zur Führung verwertet. Für unseren Kapitän war es das bereits 13. Saisontor in seiner bisher 8. Saison bei Rapid. Dies ist somit die höchste Trefferanzahl, die er je in einer Saison erzielt hat. In der Vorsaison traf Hofmann zwölf Mal. In der 37. Minute kommt Trimmel für Boskovic, der angeschlagen ausgewechselt wird. Kurz vor der Pause köpfelt Gartler (42.) nach einer Kavlak-Flanke ans Außennetz und ein Gartler-Schuss (45.) wird gefährlich abgefälscht.
Die Grün-Weissen kamen unverändert aus der Kabine und Jelavic (48.) trifft mit dem linken Fuss nachdem er sich den Ball erkämpft zu Beginn der zweiten Halbzeit die Stange. Und so kam es erneut, dass Kärnten trifft. Gramann (53.), der den Elfmeter verschuldete, trifft per Kopf zum 2:2. 57. Minute: Jelavic zieht von der Strafraumgrenze mit links ab, doch sein Schuss zieht knapp am Tor vorbei. Unser Stürmer scheint kein Glück zu haben - Latte, Stange und jetzt knapp vorbei.
Nach einem Corner von Hofmann köpfelt Soma direkt auf Schranz, den Nachschuss setzt Gartler neben das Tor (64.). In der 71. Minute bedient Gartler Trimmel ideal, der aus kurzer Distanz den Ball wuchtig unter die Latte haut - erneute Führung für Rapid. In der Schlussphase darf sich auch endlich Jelavic über einen Treffer freuen, der nach Flanke von Trimmel zum 4:2 abschließt.
Austria Kärnten: Schranz - Sollbauer, Elsner, Gramann, Salvatore - Riedl (68. Pusztai) - Pucker (27. Hinum), Hierländer, Dollinger, Kaufmann - Pink (46. Sandro)
Rapid: Hedl - H. Eder, Soma, Patocka, Kulovits - Hofmann (84. Pehlivan), Heikkinen, Boskovic (37. Trimmel), Kavlak (79. Drazan) - Gartler, Jelavic
Gelbe Karten: Gramann, Riedl bzw. Soma, Hofmann, Kulovits
SR Brugger
Mittwoch, 24. März 2010
17/10 TIPP 3 Bundesliga Österreich Runde 26
23.03.2010
SK RAPID Wien : Sv Mattersburg 3:0 (0:0)
Torfolge:
1:0 Patocka (48.)
2:0 Jelavic (58.)
3:0 Salihi (68.)
Stadion:
St. Hanappi
Zuschauer:
14 800
Auf den Tag genau vor zwei Jahren hat Rapid Bundesliga-Geschichte geschrieben. Damals, am 23. März 2008, bezwang Rapid Salzburg mit 7:0. Zwei Jahre später setzte es in einem mit 14.800 Zuschauern gut besuchtem Hanappi Stadion gegen SV Mattersburg einen souveränen 3:0-Heimsieg.
Bereits nach gut 20 Spielminuten hätte die Partie entschieden sein können, doch Jelavic, Salihi und Kavlak haben im Abschluss kein Glück. Nach einem Hofmann-Freistoss landet der verlängerte Ball von Patocka auch noch an der Stange. Während Rapid versucht durch Kombinationen ins Spiel zu kommen, setzen die Burgenländer auf vereinzelte Konter. Bis zum Halbzeitpfiff fällt auf beiden Seiten schließlich kein Tor mehr. Es bleibt somit nach 45 Minuten beim 0:0.
Patocka (48.), der für den gesperrten Hannes Eder in die Mannschaft kam, erzielt kurz nach der Pause den erlösenden Treffer zur 1:0-Führung für die Hausherren. Nach einem Eckball bringen die Mattersburger den Ball nicht weg und unsere Nummer 3, übrigens zweikampfstärkster Rapidler (70 Prozent) des Spiels, trifft. Die Hütteldorfer zeigen nun ihr wahres Gesicht und bieten schönen Kombinationsfussball und erarbeiten sich zahlreiche Möglichkeiten. Jelavic (59.) erhöht nach Stanglpass von Heikkinen auf 2:0. Zehn Minuten darauf trifft auch Stürmerkollge Salihi (69.) zum 3:0-Endstand. Zuvor tänzelte Kavlak schön durch die gegnerische Hintermannschaft.
Ein verdienter und gleichzeitig zu keinem Zeitpunkt gefährdeter Sieg Rapids. Mattersburg hatte über die volle Distanz gesehen, Rapid nichts entgegen zu setzen. Am Samstag geht es bereits mit einem Auswärtsspiel in Klagenfurt weiter. Unsere Mannschaft hat mit dem heutigen 3:0-Heimerfolg bestimmt genug Selbstvertrauen getankt, um auch in Klagenfurt ohne Probleme bestehen zu können.
Rapid: Hedl - Dober, Soma, Patocka, Katzer - Hofmann (87. Trimmel), Heikkinen, Boskovic, Kavlak (74. Drazan) - Jelavic, Salihi (82. Gartler)
Mattersburg: Bliem - Pauschenwein, Malic, Chrappan, Rath - Spuller (70. Doleschal), Sedloski, Mörz, Schmidt (62. Farkas), Atan (82. Salamon) - Waltner
Gelbe Karten: Patocka, Soma, Dober, Drazan bzw. Atan, Pauschenwein, Chrappan, Schmidt
SK RAPID Wien : Sv Mattersburg 3:0 (0:0)
Torfolge:
1:0 Patocka (48.)
2:0 Jelavic (58.)
3:0 Salihi (68.)
Stadion:
St. Hanappi
Zuschauer:
14 800
Auf den Tag genau vor zwei Jahren hat Rapid Bundesliga-Geschichte geschrieben. Damals, am 23. März 2008, bezwang Rapid Salzburg mit 7:0. Zwei Jahre später setzte es in einem mit 14.800 Zuschauern gut besuchtem Hanappi Stadion gegen SV Mattersburg einen souveränen 3:0-Heimsieg.
Bereits nach gut 20 Spielminuten hätte die Partie entschieden sein können, doch Jelavic, Salihi und Kavlak haben im Abschluss kein Glück. Nach einem Hofmann-Freistoss landet der verlängerte Ball von Patocka auch noch an der Stange. Während Rapid versucht durch Kombinationen ins Spiel zu kommen, setzen die Burgenländer auf vereinzelte Konter. Bis zum Halbzeitpfiff fällt auf beiden Seiten schließlich kein Tor mehr. Es bleibt somit nach 45 Minuten beim 0:0.
Patocka (48.), der für den gesperrten Hannes Eder in die Mannschaft kam, erzielt kurz nach der Pause den erlösenden Treffer zur 1:0-Führung für die Hausherren. Nach einem Eckball bringen die Mattersburger den Ball nicht weg und unsere Nummer 3, übrigens zweikampfstärkster Rapidler (70 Prozent) des Spiels, trifft. Die Hütteldorfer zeigen nun ihr wahres Gesicht und bieten schönen Kombinationsfussball und erarbeiten sich zahlreiche Möglichkeiten. Jelavic (59.) erhöht nach Stanglpass von Heikkinen auf 2:0. Zehn Minuten darauf trifft auch Stürmerkollge Salihi (69.) zum 3:0-Endstand. Zuvor tänzelte Kavlak schön durch die gegnerische Hintermannschaft.
Ein verdienter und gleichzeitig zu keinem Zeitpunkt gefährdeter Sieg Rapids. Mattersburg hatte über die volle Distanz gesehen, Rapid nichts entgegen zu setzen. Am Samstag geht es bereits mit einem Auswärtsspiel in Klagenfurt weiter. Unsere Mannschaft hat mit dem heutigen 3:0-Heimerfolg bestimmt genug Selbstvertrauen getankt, um auch in Klagenfurt ohne Probleme bestehen zu können.
Rapid: Hedl - Dober, Soma, Patocka, Katzer - Hofmann (87. Trimmel), Heikkinen, Boskovic, Kavlak (74. Drazan) - Jelavic, Salihi (82. Gartler)
Mattersburg: Bliem - Pauschenwein, Malic, Chrappan, Rath - Spuller (70. Doleschal), Sedloski, Mörz, Schmidt (62. Farkas), Atan (82. Salamon) - Waltner
Gelbe Karten: Patocka, Soma, Dober, Drazan bzw. Atan, Pauschenwein, Chrappan, Schmidt
16/10 Serie A Runde 29
21.03.2010, 20:45
Sampdoria Genua : Juventus Turin 1:0 (0:0)
Tor:
1:0 77min Cassano
Stadion:
Stadio Communale Luigi Ferraris
Zuschauer:
27 398
Sampdoria Genau hat sein Heimspiel gegen Juventus Turin in der Serie A am Sonntag mit 1:0 (0:0) gewonnen. Antonio Cassano war mit einem Überraschungs-Schuss aus 35 Metern der Torschütze des Abends.
PERSONAL & TAKTIK
Sampdoria-Trainer Luigi Del Neri setzte auf ein 4-4-2 mit den starken Antonio Cassano und Giampaolo Pazzini in der Spitze.
Juve-Coach Alberto Zaccheroni blieb im Vergleich zur Niederlage gegen Fulham bei seiner 4-3-2-1-Taktik, doch personell veränderte er einiges. Vincenzo Iaquinta war als einzige Spitze neu mit dabei und auch Alessandro Del Piero, Christian Poulsen und Nicola Legrottaglie kamen in die Mannschaft.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, die sich mit kurzen Pässen über Diego und Del Piero oft zum Genua-Strafraum durchspielten. Ein Kopfball von Nicola Legrottaglie nach einer Ecke war die erste Chance der Partie (5.). Danach war es immer die gleiche Geschichte in drei Ausführungen: Die Idee war gut, das Zuspiel auch, aber bei der Ballannahme ging es schief. Cassano konnte für Sampdoria eine Flanke von rechts frei vor dem Tor nicht kontrollieren (11.). Alessandro Del Piero kam auf der anderen Seite an einen Traumpass von Diego nicht vor dem Geua-Torwart an den Ball (13.) und einen langen Ball von Christian Poulsen wollte der schwache Vincenzo Iaquinta direkt nehmen, traf ihn aber nicht richtig (23.).
Nach einer halben Stunde übernahmen die Gastgeber das Kommando im eigenen Stadion und machten vor allem über die rechte Seite Druck. Chancen gab es auch für Sampdoria. Die beste des ersten Durchgangs hatte Giampaolo Pazzini, dessen Kopfball nach einer Ecke von Claudio Marchisio von der Linie gekratzt wurde (35.). Außerdem hatte Sampdoria zwei Schusschancen: Die Versuche von Pazzini (41.) und Cassano (42.) waren aber zu schwach, um Juve-Ersatzkeeper Antonio Chimenti ernsthaft zu gefährden. Das 0:0 zur Pause war die logische Konsequenz einer schwachen ersten Hälfte.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Auch nach dem Seitenwechsel gab es nur ganz wenige herausgespielte Möglichkeiten für beide Mannschaften. Sie versuchten es zwar beide, doch es fehlte immer irgendetwas, um einen gelungenen Angriff daraus zu machen. Alessandro Del Piero versuchte es von seiner Lieblingsstelle auf dem Feld, dem Strafraumeck, aber er zielte zu hoch (58.).
Für Sampdoria säbelte Pazzini nach einem Zuspiel von Semioli im Strafraum völlig am Ball vorbei (64.). Die Entscheidung fiel auch wie aus dem Nichts: Einen abgewehrten Ball nahm Antonio Cassano aus 35 Metern volley und überraschte mit diesem Versuch Juventus-Torwart Antonio Chimenti, der ganz schlecht aussah. Der Keeper kam an den Ball und boxte sich die Kugel selbst zum 1:0 ins Netz (77.).
Juventus probierte auf den Ausgleich zu drängen, doch wie im Großteil des Spiels zuvor konnten die Gäste keine echten Chancen kreieren. Sampdoria hatte noch zwei gute Schussmöglichkeiten in der Schlussphase durch Mannini (86.) und Testardi (89.), die beide an Chimenti scheiterten. Es blieb schließlich beim 1:0 für Sampdoria.
SAMPDORIA:
Storari, Zauri , Gastaldello , Lucchini, Ziegler, Semioli, Palombo, Poli, Guberti, Pazzini, A. Cassano
Einwechslungen: 54. Mannini für Guberti, 72. Tissone für Poli82, Testardi für A. Cassano
JUVENTUS:
Chimenti, Zebina, Legrottaglie, F. Cannavaro, Grosso, Marchisio, Poulsen, Sissoko, Diego, del Piero, Iaquinta
Einwechslungen: 55. Trezeguet für Iaquinta76, Candreva für Marchisio84, Camoranesi für Diego
Sampdoria Genua : Juventus Turin 1:0 (0:0)
Tor:
1:0 77min Cassano
Stadion:
Stadio Communale Luigi Ferraris
Zuschauer:
27 398
Sampdoria Genau hat sein Heimspiel gegen Juventus Turin in der Serie A am Sonntag mit 1:0 (0:0) gewonnen. Antonio Cassano war mit einem Überraschungs-Schuss aus 35 Metern der Torschütze des Abends.
PERSONAL & TAKTIK
Sampdoria-Trainer Luigi Del Neri setzte auf ein 4-4-2 mit den starken Antonio Cassano und Giampaolo Pazzini in der Spitze.
Juve-Coach Alberto Zaccheroni blieb im Vergleich zur Niederlage gegen Fulham bei seiner 4-3-2-1-Taktik, doch personell veränderte er einiges. Vincenzo Iaquinta war als einzige Spitze neu mit dabei und auch Alessandro Del Piero, Christian Poulsen und Nicola Legrottaglie kamen in die Mannschaft.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, die sich mit kurzen Pässen über Diego und Del Piero oft zum Genua-Strafraum durchspielten. Ein Kopfball von Nicola Legrottaglie nach einer Ecke war die erste Chance der Partie (5.). Danach war es immer die gleiche Geschichte in drei Ausführungen: Die Idee war gut, das Zuspiel auch, aber bei der Ballannahme ging es schief. Cassano konnte für Sampdoria eine Flanke von rechts frei vor dem Tor nicht kontrollieren (11.). Alessandro Del Piero kam auf der anderen Seite an einen Traumpass von Diego nicht vor dem Geua-Torwart an den Ball (13.) und einen langen Ball von Christian Poulsen wollte der schwache Vincenzo Iaquinta direkt nehmen, traf ihn aber nicht richtig (23.).
Nach einer halben Stunde übernahmen die Gastgeber das Kommando im eigenen Stadion und machten vor allem über die rechte Seite Druck. Chancen gab es auch für Sampdoria. Die beste des ersten Durchgangs hatte Giampaolo Pazzini, dessen Kopfball nach einer Ecke von Claudio Marchisio von der Linie gekratzt wurde (35.). Außerdem hatte Sampdoria zwei Schusschancen: Die Versuche von Pazzini (41.) und Cassano (42.) waren aber zu schwach, um Juve-Ersatzkeeper Antonio Chimenti ernsthaft zu gefährden. Das 0:0 zur Pause war die logische Konsequenz einer schwachen ersten Hälfte.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Auch nach dem Seitenwechsel gab es nur ganz wenige herausgespielte Möglichkeiten für beide Mannschaften. Sie versuchten es zwar beide, doch es fehlte immer irgendetwas, um einen gelungenen Angriff daraus zu machen. Alessandro Del Piero versuchte es von seiner Lieblingsstelle auf dem Feld, dem Strafraumeck, aber er zielte zu hoch (58.).
Für Sampdoria säbelte Pazzini nach einem Zuspiel von Semioli im Strafraum völlig am Ball vorbei (64.). Die Entscheidung fiel auch wie aus dem Nichts: Einen abgewehrten Ball nahm Antonio Cassano aus 35 Metern volley und überraschte mit diesem Versuch Juventus-Torwart Antonio Chimenti, der ganz schlecht aussah. Der Keeper kam an den Ball und boxte sich die Kugel selbst zum 1:0 ins Netz (77.).
Juventus probierte auf den Ausgleich zu drängen, doch wie im Großteil des Spiels zuvor konnten die Gäste keine echten Chancen kreieren. Sampdoria hatte noch zwei gute Schussmöglichkeiten in der Schlussphase durch Mannini (86.) und Testardi (89.), die beide an Chimenti scheiterten. Es blieb schließlich beim 1:0 für Sampdoria.
SAMPDORIA:
Storari, Zauri , Gastaldello , Lucchini, Ziegler, Semioli, Palombo, Poli, Guberti, Pazzini, A. Cassano
Einwechslungen: 54. Mannini für Guberti, 72. Tissone für Poli82, Testardi für A. Cassano
JUVENTUS:
Chimenti, Zebina, Legrottaglie, F. Cannavaro, Grosso, Marchisio, Poulsen, Sissoko, Diego, del Piero, Iaquinta
Einwechslungen: 55. Trezeguet für Iaquinta76, Candreva für Marchisio84, Camoranesi für Diego
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