29.08.2010
LASK - SK RAPID Wien 1:0 (0:0)
Tor: Aufhauser (60.)
Überlegene Rapid-Elf muss sich in Linz geschlagen geben
Die rund 2.000 mitgereisten Anhänger bedankten sich in Linz mit einem Spruchband für die tolle Leistung in Birmingham: "Tausend Dank an die Villa Killer". Gemeint war natürlich unsere Mannschaft, die am Donnerstag mit einer "großartigen Leistung" (Pacult) Aston Villa mit 3:2 geschlagen hat und somit zum zweiten Mal in Folge in die Europa League-Gruppenphase eingezogen ist. Doch nun war wieder Bundesligaalltag angesagt. Rapid gastierte beim Tabellenletzten und noch punktelosen LASK.
Druckvolle Anfangsphase Rapids
Das Sturmduo Nuhiu und Salihi lief erstmals gemeinsam von Beginn an auf. Und beide waren auch an den ersten Aktionen beteiligt. Einen Salihi-Schuss (5.) konnte Mandl festhalten und Nuhiu (7.) kassierte seine erste gelbe Karte im Dress der Rapidler. Hinum (13.) scheiterte nach einem schönen Pass von Kayhan, der nach seiner Sperre wieder in die Startelf zurückkehrte, an Aufhauser. Nach exakt einer Viertelstunde prüfte Kavlak LASK-Tormann Mandl mit einem Freistoss, der im letzten Moment noch seine rechte Hand an den Ball brachte.
Hedl blieb in Halbzeit eins ungeprüft
Die 9.800 Zuschauer im Linzer Stadion sahen eine überlegene Rapid-Elf, die in Minute 21 fast in Führung gegangen wäre. Nach einem Kavlak-Pass kam Salihi im Fünfmeterraum nicht mehr an den Ball. Danach verpuffte das Anlaufen Rapids etwas. Der LASK fiel hauptsächlich durch eine sehr harte Gangart und Abseitsstellungen auf. Hedl konnte einen sehr ruhigen Nachmittag verbringen, musste in Hälfte eins kein einziges Mal wirklich eingreifen. Zur Pause blieb es beim torlosen Remis.
Linzer-Führung wie aus dem Nichts
Nach der Halbzeit kamen beide Teams unverändert aus der Kabine, am Spielgeschehen änderte sich ebenfalls nichts. Rapid bestimmte das Spiel und kam durch Salihi (51.) und Hofmann (56.) zu Wiederbeginn zu guten Chancen, doch Aufhauser sorgte nach exakt einer Stunde für das Führungstor der Linzer. "Blöd gelaufen", analysierte Coach Peter Pacult nach dem Schlusspfiff das Gegentor und den Verlauf des Spiels. Zuvor konnten Kavlak und Salihi noch auf der Linie retten. Hedl (64.) zeichnete sich anschließend im 1:1-Duell gegen Krammer aus.
Hofmann an die Latte
Die Hütteldorfer ließen sich auch durch den Rückstand nicht aus den Tritt bringen. Kapitän Hofmann (75.) setzte einen Freistoss an die Latte, Sonnleitner scheiterte im Nachschuss am eigenen Mitspieler. Sein Schuss traf Gartler. In Minute 81 köpfelte Katzer nach einem Hofmann-Freistoss Mandl genau in die Arme. Auch die Schlussoffensive brachte leider nichts mehr ein, nach drei Meisterschaftssiegen in Folge musste sich Rapid erstmals wieder geschlagen geben.
LASK: Mandl - Krammer, Piermayr, Chinchilla-Vega, Bubenik - Metz (83. Mayrleb), Aufhauser, Kogler (93. Kragl), Majabvi, E. Sulimani (80. Kaufmann) - Zickler
Rapid: Hedl - Kayhan, Sonnleitner, Soma, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Hinum (65. Saurer), Kavlak (74. Trimmel) - Nuhiu (51. Gartler), Salihi
Gelbe Karten: Zickler, Bubenik bzw. Nuhiu, Hofmann
SR Krassnitzer
Dienstag, 31. August 2010
Samstag, 28. August 2010
54/10 Deutsche Bundesliga Runde 2
28.08.2010
Eintracht Frankfurt : Hamburger SV 1:3 (1:0)
Tore:
1:0 37min. Ochs, 1:1 60min Mathijsen,1:2 81min. van Nistelrooy ,1:3 89min. Geurrero
Eintracht Frankfurt : Hamburger SV 1:3 (1:0)
Tore:
1:0 37min. Ochs, 1:1 60min Mathijsen,1:2 81min. van Nistelrooy ,1:3 89min. Geurrero
Freitag, 27. August 2010
53/10 Deutsche Bundesliga Runde 2
27.08.2010
1. FC Kaiserslautern : Bayern München 2:0 (2:0)
Tore:
1:0 36min. Ilcevic
2:0 37min. Lakic
Ort:
Fritz - Walter Stadion, Kaiserslautern
Fußballfest am Betze: FCK schlägt die Bayern
Was für ein Paukenschlag: Am 2. Spieltag der Saison 2010/11 gewinnt der 1. FC Kaiserslautern gegen den FC Bayern München mit 2:0 (2:0). Ivo Ilicevic und Srdjan Lakic erzielten auf dem restlos ausverkauften Betzenberg am Freitag, 27. August 2010, per Doppelschlag die Tore für den Aufsteiger aus der Pfalz.
Die Bayern waren zu Gast auf dem Betze und die 49.780 Zuschauer wollten dieses Ereignis nach vier Jahren in der Zweiten Liga natürlich angemessen feiern. Mit einer riesigen Choreographie in der Westkurve begrüßten die FCK-Fans ihre Roten Teufel, die um kurz nach halb neun zusammen mit dem Rekordmeister auf den Rasen kamen. Im Vergleich zum ersten Saisonspiel vor Wochenfrist in Köln hatte Cheftrainer Marco Kurz drei Änderungen in der Startformation vorgenommen. Leon Jessen beackerte für Alexander Bugera die linke Abwehrseite, Ivo Ilicevic war für den verletzten Jan Moravek von Beginn an dabei und kam über die linke Außenbahn, während Adam Nemec als zweite Spitze an Stelle von Erwin "Jimmy" Hoffer als zweite Spitze agierte.
Nemec war es dann auch, der nach drei Minuten den ersten Warnschuss auf das von Jörg Butt gehütete Bayern-Tor abfeuerte und deutlich machte, dass sich die Lautrer gegen den großen Favoriten nicht verstecken wollten. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Gäste, bei denen der zuletzt verletzte Ivica Olic für Toni Kroos in die Startformation rückte, zwar ein leichtes Übergewicht, trotz erster Möglichkeiten von Bastian Schweinsteiger (7.) und Franck Ribery (17.) war es aber wieder Nemec, der die größte Chance zur Führung auf dem Fuß hatte. In der 8. Minute kam der Slowake nach Kopfballverlängerung von Martin Amedick am Elfmeterpunkt frei an den Ball, brauchte aber etwas zu lange, um die Kugel gefährlich auf das Bayern-Gehäuse zu bringen.
In der 24. Minute stockte dann allerdings den FCK-Fans der Atem. Thomas Müller tauchte nach Schweinsteiger-Zuspiel völlig frei vor dem Kasten von Tobi Sippel auf, schob den Ball jedoch unter dem frenetischen Jubel der Westkurve am langen Pfosten vorbei. Es entwickelte sich in dieser Phase ein offenes Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Chance suchten – und entsprechend war auch die Führung der Roten Teufel alles andere als unverdient. Nach 36 Minuten ließ der zentral postierte Nemec einen Pass von der rechten Seite geistesgegenwärtig passieren und der von der anderen Seite eingerückte Ilicevic jagte das Leder unhaltbar für Butt unter den Querbalken. Ein Traumtor, der Betze explodierte. Der Jubel über die Führung war noch nicht verhallt, als Ilicevic wieder gefährlich auf den Bayern-Strafraum zuging, mit etwas Glück landete seine Hereingabe beim mitgelaufenen Lakic und dass der Kroate ein echter Torjäger ist, hat man schon letzte Woche in Köln gesehen. „Laki“ schob überlegt ein, 2:0 für den FCK (37.)! Wer hätte mit diesem Zwischenstand gerechnet? Noch waren natürlich mehr als 45 zu gehen und der Rekordmeister reagierte mit wütenden Angriffen. Bis zur Pause schnürten die Gäste den FCK am eigenen Strafraum förmlich ein, mehr als ein Schüsschen von Ribery (44.) und ein Freistoß von Holger Badstuber (45.) sollte den Münchnern aber nicht gelingen.
Ähnlich ging es nach der Pause weiter. Die Roten Teufel wurden weit in die eigene Hälfte gedrängt, dank dem aufopferungsvollen Einsatz der Roten Teufel sowie der fehlenden Zielgenauigkeit des freundlich begrüßten Ex-Lautrers Miroslav Klose blieb es aber bei der Zwei-Tore-Führung.
Nach gut einer Stunde boten sich dem FCK dann auch vermehrt Möglichkeiten zum Kontern. Auf den Rängen gab es natürlich schon lange kein Halten mehr und so wurde jeder Entlastungsangriff der Gastgeber förmlich vor das Tor der Westkurve getragen. Gefährlicher blieben dennoch die Bayern. In der 67. Minute klärten Sippel und Rodnei zunächst gegen einen Schuss des eingewechselten Toni Kroos und fünf Minuten später kam dann auch das nötige Glück dazu, als ein Versuch des ebenfalls neu gekommenen Danijel Pranjic hauchdünn am langen Pfosten vorbeistrich. Den Gästen lief die Zeit davon und auf der Gegenseite hätte der aufgerückte Rodnei per Kopf um ein Haar schon alles klar gemacht (75.). So musste noch eine Viertelstunde gezittert werden, doch die große Schlussoffensive sollte den Gästen nicht mehr gelingen – ganz zu schweigen von einem Treffer. Damit blieb die Gelb-Rote Karte für Ilicevic in den Schlusssekunden der einzige Wehrmutstropfen an diesem wunderbaren Pfälzer Fußball-Abend. Nach drei Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Florian Mayer die Partie unter dem ohrenbetäubenden Jubel der Lautrer Fans ab, die Überraschung war perfekt. Der 1. FC Kaiserslautern ist endgültig wieder in der Bundesliga angekommen!
Kaiserslautern:
Tobias Sippel, Leon Jessen, Rodnei, Martin Amedick, Florian Dick, Jiri Bilek, Oliver Kirch, Christian Tiffert, Ivo Ilicevic, Adam Nemec, Srdjan Lakic
(Einwechslungen: Hoffer, Walch, Schulz)
Bayern:
Hans-Jörg Butt, Diego Contento, Holger Badstuber, Daniel Van Buyten, Philipp Lahm, Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger, Mark van Bommel, Ivica Olic, Thomas Müller, Miroslav Klose
(Einwechslungen: Kroos, Gomez, Pranjic)
SR: Meyer
1. FC Kaiserslautern : Bayern München 2:0 (2:0)
Tore:
1:0 36min. Ilcevic
2:0 37min. Lakic
Ort:
Fritz - Walter Stadion, Kaiserslautern
Fußballfest am Betze: FCK schlägt die Bayern
Was für ein Paukenschlag: Am 2. Spieltag der Saison 2010/11 gewinnt der 1. FC Kaiserslautern gegen den FC Bayern München mit 2:0 (2:0). Ivo Ilicevic und Srdjan Lakic erzielten auf dem restlos ausverkauften Betzenberg am Freitag, 27. August 2010, per Doppelschlag die Tore für den Aufsteiger aus der Pfalz.
Die Bayern waren zu Gast auf dem Betze und die 49.780 Zuschauer wollten dieses Ereignis nach vier Jahren in der Zweiten Liga natürlich angemessen feiern. Mit einer riesigen Choreographie in der Westkurve begrüßten die FCK-Fans ihre Roten Teufel, die um kurz nach halb neun zusammen mit dem Rekordmeister auf den Rasen kamen. Im Vergleich zum ersten Saisonspiel vor Wochenfrist in Köln hatte Cheftrainer Marco Kurz drei Änderungen in der Startformation vorgenommen. Leon Jessen beackerte für Alexander Bugera die linke Abwehrseite, Ivo Ilicevic war für den verletzten Jan Moravek von Beginn an dabei und kam über die linke Außenbahn, während Adam Nemec als zweite Spitze an Stelle von Erwin "Jimmy" Hoffer als zweite Spitze agierte.
Nemec war es dann auch, der nach drei Minuten den ersten Warnschuss auf das von Jörg Butt gehütete Bayern-Tor abfeuerte und deutlich machte, dass sich die Lautrer gegen den großen Favoriten nicht verstecken wollten. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Gäste, bei denen der zuletzt verletzte Ivica Olic für Toni Kroos in die Startformation rückte, zwar ein leichtes Übergewicht, trotz erster Möglichkeiten von Bastian Schweinsteiger (7.) und Franck Ribery (17.) war es aber wieder Nemec, der die größte Chance zur Führung auf dem Fuß hatte. In der 8. Minute kam der Slowake nach Kopfballverlängerung von Martin Amedick am Elfmeterpunkt frei an den Ball, brauchte aber etwas zu lange, um die Kugel gefährlich auf das Bayern-Gehäuse zu bringen.
In der 24. Minute stockte dann allerdings den FCK-Fans der Atem. Thomas Müller tauchte nach Schweinsteiger-Zuspiel völlig frei vor dem Kasten von Tobi Sippel auf, schob den Ball jedoch unter dem frenetischen Jubel der Westkurve am langen Pfosten vorbei. Es entwickelte sich in dieser Phase ein offenes Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Chance suchten – und entsprechend war auch die Führung der Roten Teufel alles andere als unverdient. Nach 36 Minuten ließ der zentral postierte Nemec einen Pass von der rechten Seite geistesgegenwärtig passieren und der von der anderen Seite eingerückte Ilicevic jagte das Leder unhaltbar für Butt unter den Querbalken. Ein Traumtor, der Betze explodierte. Der Jubel über die Führung war noch nicht verhallt, als Ilicevic wieder gefährlich auf den Bayern-Strafraum zuging, mit etwas Glück landete seine Hereingabe beim mitgelaufenen Lakic und dass der Kroate ein echter Torjäger ist, hat man schon letzte Woche in Köln gesehen. „Laki“ schob überlegt ein, 2:0 für den FCK (37.)! Wer hätte mit diesem Zwischenstand gerechnet? Noch waren natürlich mehr als 45 zu gehen und der Rekordmeister reagierte mit wütenden Angriffen. Bis zur Pause schnürten die Gäste den FCK am eigenen Strafraum förmlich ein, mehr als ein Schüsschen von Ribery (44.) und ein Freistoß von Holger Badstuber (45.) sollte den Münchnern aber nicht gelingen.
Ähnlich ging es nach der Pause weiter. Die Roten Teufel wurden weit in die eigene Hälfte gedrängt, dank dem aufopferungsvollen Einsatz der Roten Teufel sowie der fehlenden Zielgenauigkeit des freundlich begrüßten Ex-Lautrers Miroslav Klose blieb es aber bei der Zwei-Tore-Führung.
Nach gut einer Stunde boten sich dem FCK dann auch vermehrt Möglichkeiten zum Kontern. Auf den Rängen gab es natürlich schon lange kein Halten mehr und so wurde jeder Entlastungsangriff der Gastgeber förmlich vor das Tor der Westkurve getragen. Gefährlicher blieben dennoch die Bayern. In der 67. Minute klärten Sippel und Rodnei zunächst gegen einen Schuss des eingewechselten Toni Kroos und fünf Minuten später kam dann auch das nötige Glück dazu, als ein Versuch des ebenfalls neu gekommenen Danijel Pranjic hauchdünn am langen Pfosten vorbeistrich. Den Gästen lief die Zeit davon und auf der Gegenseite hätte der aufgerückte Rodnei per Kopf um ein Haar schon alles klar gemacht (75.). So musste noch eine Viertelstunde gezittert werden, doch die große Schlussoffensive sollte den Gästen nicht mehr gelingen – ganz zu schweigen von einem Treffer. Damit blieb die Gelb-Rote Karte für Ilicevic in den Schlusssekunden der einzige Wehrmutstropfen an diesem wunderbaren Pfälzer Fußball-Abend. Nach drei Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Florian Mayer die Partie unter dem ohrenbetäubenden Jubel der Lautrer Fans ab, die Überraschung war perfekt. Der 1. FC Kaiserslautern ist endgültig wieder in der Bundesliga angekommen!
Kaiserslautern:
Tobias Sippel, Leon Jessen, Rodnei, Martin Amedick, Florian Dick, Jiri Bilek, Oliver Kirch, Christian Tiffert, Ivo Ilicevic, Adam Nemec, Srdjan Lakic
(Einwechslungen: Hoffer, Walch, Schulz)
Bayern:
Hans-Jörg Butt, Diego Contento, Holger Badstuber, Daniel Van Buyten, Philipp Lahm, Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger, Mark van Bommel, Ivica Olic, Thomas Müller, Miroslav Klose
(Einwechslungen: Kroos, Gomez, Pranjic)
SR: Meyer
52/10 Play Off Rückspiel
26.08.2010
Aston Villa : SK RAPID Wien 2:3 (1:0)
Torfolge: 1:0 Agbonlahor (22.), 1:1 Nuhiu (52.), 2:1 Heskey (76.), 2:2 Sonnleitner (78.), 2:3 Gartler (81.)
Ort:
Villa Park, Birmingham
„Der Albtraum kam wieder“: Europa wir kommen!
Die 1.400 mitgereisten Rapidler erinnerten mit ihrer Choreografie an das historische Match letztes Jahr, wollten so unserer Mannschaft Mut zusprechen: „Your nightmare returns“, stand auf einem großen Spruchband. Der Alptraum hätte für Rapid bereits nach wenigen Sekunden beginnen können, doch Hedl (1.) konnte einen Agbonlahor-Schuss nach einem Young-Pass auf dem rutschigen Terrain festhalten. Villa begann, wie erwartet, druckvoll. Neunte Spielminute: Gute Freistossdistanz für Rapid, Hofmann in die Mauer und Dober mit dem Nachschuss drüber – erste gute Gelegenheit unserer Mannschaft. Die Hintermannschaft der Hütteldorfer ermöglichte Aston Villa in der ersten Viertelstunde kein Durchkommen, die Mannschaft von Peter Pacult war gut organisiert und spielte mutig nach vorne. Villa übte Gefahr nach Standards ausVilla wurde erst wieder nach einem Eckball gefährlich. Nach einem Corner (17.) köpfelte Collins knapp vorbei. Kurz darauf konnte sich Hedl nach einem Freistoss von Young (19.) auszeichnen. Die Partie gewann nun etwas an Fahrt. In Minute 21 zog ein Young-Freistoss haarscharf am langen Eck vorbei. Die Mannschaft von MacDonald spielte nun immer gefälliger und ging nach einer guten Hereingabe von Young durch Agbonlahor (23.), der sein erstes Pflichtspiel in dieser Saison absolvierte, in Führung. Doch Rapid schien vor der Führung unbeeindruckt zu sein, hielt größtenteils gut dagegen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde prüfte Saurer Villa-Schlussmann Guzan mit einer Direktabnahme aus dem Strafraum nach einem Eckball. Pehlivan (35.) versuchte es auf dem nassen Platz mit einem Distanzschuss, der leider zu schwach ausfiel. Kurz vor dem Pausenpfiff noch eine Schrecksekunde: Soma spielte Villa den Ball direkt in den Lauf und ermöglichte eine Konterchance, doch Sonnleitner ging in letzter Sekunde dazwischen. Praktisch im Gegenzug: Nuhiu schickte Dober, der gut an den 16er spielte, doch Pehlivan konnte den Ball aus der zweiten Reihe nicht drücken. Es blieb beim 0:1 zur Pause. Beide Teams blieben nach Seitenwechsel zunächst unverändert, bereits vor der Halbzeit kam Albrighton für den angeschlagenen Torschützen Agbonlahor. Und der noch frische Albrighton sorgte auch gleich für die erste Möglichkeit in Hälfte zwei. Nach einem Sololauf verfehlte sein Schuss jedoch klar das Ziel (48.). Nuhiu mit dem AusgleichUnd dann der große Auftritt von Veli Kavlak, der Beye auf der rechten Seite schwindlig spielte, Nuhiu (52.) in der Mitte ideal bediente und zum 1:1 einköpfelte. Ruhe herrschte im mit fast 30.000 Zuschauern besuchten Villa Park, nur die 1.400 Rapidler waren am Auszucken. Super Start in den zweiten Durchgang. Rapid legte prompt einen Zahn zu und kombinierte locker nach vorne. Aber auch die Gastgeber waren erneut vor allem nach Standardsituationen gefährlich. Nach genau einer Stunde: Riesenglück für Rapid – Sonnleitner rutscht in einen Stanglpass, der genau auf dem Fuß von Young landet – hauchdünn daneben. Hedl hält Elfmeter – Spiel gedreht in vier MinutenNuhiu hätte mit ein bisschen Glück auch das 2:1 erzielen können: Zuerst schickte er Saurer auf der linken Seite, der die Kugel super in den Strafraum brachte, doch Nuhiu (65.) konnte den Ball nicht stark genug drücken. Kurz darauf Elfmeteralarm im Rapid-Strafraum, Katzer gegen Young – Schiedsrichter Braamhaar ließ zum Glück weiterlaufen. Minuten später gab es den Elfmeter, Sonnleitner hielt den durchstoßenden Heskey zurück – Elfmeter. Petrov gegen Hedl – und unsere Nummer 1 parierte den Penalty, der Nachschuss ging drüber. Unglaublich! An Spannung fehlte es im Villa Park wirklich nicht. Und genau zum Beginn der Rapid-Viertelstunde ging Villa erneut in Führung: Beye zog von der Strafraumgrenze ab, Heskey (76.) brachte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Villa wieder in Front, doch Rapid schlug zurück: Sonnleitner köpfelte nach einem Hofmann-Corner zum 2:2. Aber dem nicht genug: Der eingewechselte Trimmel setzte sich auf rechts gut durch, bediente den ebenfalls neu gekommenen Gartler (für Pehlivan), der zum 3:2 einschob – unfassbarer Jubel in Birmingham – die Sensation aus dem Vorjahr getoppt (80.).
Unfassbar!
Aston Villa: Guzan - Cuellar, Collins, Davies, Beye - Reo-Coker (82./Delfouneso), Petrow, A. Young, Ireland - Heskey, Agbonlahor (40./Albrighton)
SK Rapid: Hedl - Dober, Sonnleitner, Soma, Katzer - Heikkinen, Pehlivan (78./Gartler) - Kavlak, Hofmann (92./Patocka), Saurer (73./Trimmel) - Nuhiu
Gelbe Karten: Collins, Young bzw. Sonnleitner, Dober
SR Braamshaar (NED)
Hinspiel 1:1, Rapid mit dem Gesamtscore von 4:3 in der Gruppenphase
Aston Villa : SK RAPID Wien 2:3 (1:0)
Torfolge: 1:0 Agbonlahor (22.), 1:1 Nuhiu (52.), 2:1 Heskey (76.), 2:2 Sonnleitner (78.), 2:3 Gartler (81.)
Ort:
Villa Park, Birmingham
„Der Albtraum kam wieder“: Europa wir kommen!
Die 1.400 mitgereisten Rapidler erinnerten mit ihrer Choreografie an das historische Match letztes Jahr, wollten so unserer Mannschaft Mut zusprechen: „Your nightmare returns“, stand auf einem großen Spruchband. Der Alptraum hätte für Rapid bereits nach wenigen Sekunden beginnen können, doch Hedl (1.) konnte einen Agbonlahor-Schuss nach einem Young-Pass auf dem rutschigen Terrain festhalten. Villa begann, wie erwartet, druckvoll. Neunte Spielminute: Gute Freistossdistanz für Rapid, Hofmann in die Mauer und Dober mit dem Nachschuss drüber – erste gute Gelegenheit unserer Mannschaft. Die Hintermannschaft der Hütteldorfer ermöglichte Aston Villa in der ersten Viertelstunde kein Durchkommen, die Mannschaft von Peter Pacult war gut organisiert und spielte mutig nach vorne. Villa übte Gefahr nach Standards ausVilla wurde erst wieder nach einem Eckball gefährlich. Nach einem Corner (17.) köpfelte Collins knapp vorbei. Kurz darauf konnte sich Hedl nach einem Freistoss von Young (19.) auszeichnen. Die Partie gewann nun etwas an Fahrt. In Minute 21 zog ein Young-Freistoss haarscharf am langen Eck vorbei. Die Mannschaft von MacDonald spielte nun immer gefälliger und ging nach einer guten Hereingabe von Young durch Agbonlahor (23.), der sein erstes Pflichtspiel in dieser Saison absolvierte, in Führung. Doch Rapid schien vor der Führung unbeeindruckt zu sein, hielt größtenteils gut dagegen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde prüfte Saurer Villa-Schlussmann Guzan mit einer Direktabnahme aus dem Strafraum nach einem Eckball. Pehlivan (35.) versuchte es auf dem nassen Platz mit einem Distanzschuss, der leider zu schwach ausfiel. Kurz vor dem Pausenpfiff noch eine Schrecksekunde: Soma spielte Villa den Ball direkt in den Lauf und ermöglichte eine Konterchance, doch Sonnleitner ging in letzter Sekunde dazwischen. Praktisch im Gegenzug: Nuhiu schickte Dober, der gut an den 16er spielte, doch Pehlivan konnte den Ball aus der zweiten Reihe nicht drücken. Es blieb beim 0:1 zur Pause. Beide Teams blieben nach Seitenwechsel zunächst unverändert, bereits vor der Halbzeit kam Albrighton für den angeschlagenen Torschützen Agbonlahor. Und der noch frische Albrighton sorgte auch gleich für die erste Möglichkeit in Hälfte zwei. Nach einem Sololauf verfehlte sein Schuss jedoch klar das Ziel (48.). Nuhiu mit dem AusgleichUnd dann der große Auftritt von Veli Kavlak, der Beye auf der rechten Seite schwindlig spielte, Nuhiu (52.) in der Mitte ideal bediente und zum 1:1 einköpfelte. Ruhe herrschte im mit fast 30.000 Zuschauern besuchten Villa Park, nur die 1.400 Rapidler waren am Auszucken. Super Start in den zweiten Durchgang. Rapid legte prompt einen Zahn zu und kombinierte locker nach vorne. Aber auch die Gastgeber waren erneut vor allem nach Standardsituationen gefährlich. Nach genau einer Stunde: Riesenglück für Rapid – Sonnleitner rutscht in einen Stanglpass, der genau auf dem Fuß von Young landet – hauchdünn daneben. Hedl hält Elfmeter – Spiel gedreht in vier MinutenNuhiu hätte mit ein bisschen Glück auch das 2:1 erzielen können: Zuerst schickte er Saurer auf der linken Seite, der die Kugel super in den Strafraum brachte, doch Nuhiu (65.) konnte den Ball nicht stark genug drücken. Kurz darauf Elfmeteralarm im Rapid-Strafraum, Katzer gegen Young – Schiedsrichter Braamhaar ließ zum Glück weiterlaufen. Minuten später gab es den Elfmeter, Sonnleitner hielt den durchstoßenden Heskey zurück – Elfmeter. Petrov gegen Hedl – und unsere Nummer 1 parierte den Penalty, der Nachschuss ging drüber. Unglaublich! An Spannung fehlte es im Villa Park wirklich nicht. Und genau zum Beginn der Rapid-Viertelstunde ging Villa erneut in Führung: Beye zog von der Strafraumgrenze ab, Heskey (76.) brachte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Villa wieder in Front, doch Rapid schlug zurück: Sonnleitner köpfelte nach einem Hofmann-Corner zum 2:2. Aber dem nicht genug: Der eingewechselte Trimmel setzte sich auf rechts gut durch, bediente den ebenfalls neu gekommenen Gartler (für Pehlivan), der zum 3:2 einschob – unfassbarer Jubel in Birmingham – die Sensation aus dem Vorjahr getoppt (80.).
Unfassbar!
Aston Villa: Guzan - Cuellar, Collins, Davies, Beye - Reo-Coker (82./Delfouneso), Petrow, A. Young, Ireland - Heskey, Agbonlahor (40./Albrighton)
SK Rapid: Hedl - Dober, Sonnleitner, Soma, Katzer - Heikkinen, Pehlivan (78./Gartler) - Kavlak, Hofmann (92./Patocka), Saurer (73./Trimmel) - Nuhiu
Gelbe Karten: Collins, Young bzw. Sonnleitner, Dober
SR Braamshaar (NED)
Hinspiel 1:1, Rapid mit dem Gesamtscore von 4:3 in der Gruppenphase
51/10 Carling Cup England Runde 2
25.08.2010
Fulham FC : Port Vale 6:0 (4:0)
Tore:
Gera (10, 47), Dembele (26), Zamora (36, 66), Dempsey (70)
Ort:
Craven Cottage, London
Fulham FC:
Stockdale, Zamora, Dembele (45. Dempsey), Gera, Murphy, Etuhu (56. Greening), Duff, Pantsil, Hangeland, Hughes, Briggs (55. Kelly)
Port Vale:
Tomlinson, M Richards, J Richards, Rigg, Roberts (45. Fraser), Griffin (45. Bell-Baggie), Dodds, Yates (12 Taylor), McCombe, Owen, Collins
SR: Andy Penn
Fulham FC : Port Vale 6:0 (4:0)
Tore:
Gera (10, 47), Dembele (26), Zamora (36, 66), Dempsey (70)
Ort:
Craven Cottage, London
Fulham FC:
Stockdale, Zamora, Dembele (45. Dempsey), Gera, Murphy, Etuhu (56. Greening), Duff, Pantsil, Hangeland, Hughes, Briggs (55. Kelly)
Port Vale:
Tomlinson, M Richards, J Richards, Rigg, Roberts (45. Fraser), Griffin (45. Bell-Baggie), Dodds, Yates (12 Taylor), McCombe, Owen, Collins
SR: Andy Penn
Sonntag, 22. August 2010
50/10 tipp 3 Bundesliga Runde 5
22.08.2010
SK RAPID Wien - Mattersburg 2:0 (1:0)
Torfolge: 1:0 (13.) Sonnleitner, 2:0 (91.) Salihi
Ungefährdeter und entspannter 2:0-Heimsieg gegen Mattersburg
Im dritten Bundesliga-Heimspiel der noch jungen Saison gastierte der punktelose Tabellenletzte aus Mattersburg im Hanappi-Stadion. Nur drei Tage nach dem 1:1 in der Europa League gegen Aston Villa stand bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Gegenüber dem Match am Donnerstag veränderte Coach Peter Pacult seine Startelf lediglich auf einer Position. Anstelle von Thomas Hinum lief Yasin Pehlivan von Beginn an auf.
Mattersburg erinnerte im Erscheinungsbild an Villa
Das äußerliche Auftreten der Gäste erinnerte stark an Aston Villa, die Mattersburger spielten erstmals in ihren weinroten Auswärtstrikots. Ungewohnte Farben, die denen der von Villa zum Verwechseln ähnlich schauten. Apropos Villa: Unser nächster Gegner geriet übrigens am 2. Spieltag der Premier League beim Aufsteiger aus Newcastle mit 6:0 unter die Räder.
Zurück nach Hütteldorf: Den ersten Akzent nach vorne setzte Außenverteidiger Kayhan (6.) , der mit einem Distanzschuss Bliem prüfte. Der Aufsitzer stellte den Schlussmann der Burgenländer allerdings vor keine großen Probleme. Mattersburg versuchte es anfänglich mit einer Mischung aus Pressing und Konterangriffen, wirklich zählbares schaute dabei nicht heraus.
Sonnleitner trifft erstmals für Rapid
Bei den Hütteldorfern lief es nach eher verhaltenen zehn Minuten zu Beginn dann besser. Mario Sonnleitner (13.) köpfelte nach einem Hofmann-Freistoss den Ball unhaltbar über Bliem ins lange Eck. Sonnleitners erstes Tor für Rapid. Unsere Mannschaft hatte das Spiel im Griff, von den Gästen kam relativ wenig.
Viel Gefahr nach Standardsituationen
In der 25. Minute hätte es fast eine Kopie des ersten Treffers gegeben: Hofmann zirkelte einen Freistoss in den Strafraum, doch Bliem war vor Nuhiu zur Stelle. Schiedsrichter Prammer entschied auf Tormannfoul. Torschütze Sonnleitner musste nach nicht ganz einer halben Stunde kurz behandelt werden, seine Naht aus dem Innsbruckspiel war aufgegangen. Nach einer kurzen Behandlung konnte es für unsere Nummer 6 jedoch weitergehen. Kurz darauf hatte Salihi das 2:0 auf dem Kopf, doch er konnte ein Freistosszuspiel von Hofmann nicht richtig drücken, das Leder ging über das Gehäuse.
Gegen Halbzeitende besseres Spiel
Auch an der nächsten Chance war Salihi (35.) beteiligt: Eine Kayhan-Flanke wollte unsere Nummer 9 artistisch mit einem Fallrückzieher verarbeiten, der Versuch endete in einem Torabstoss - sehenswerte Aktion. Nach einem Heikkinen-Zuspiel war Bliem vor Nuhiu zur Stelle (39.). Salihi verfehlte einen Nuhiu-Pass nur um Zentimeter. Gegen Ende der ersten 45 Minuten wurde das Rapid-Spiel wesentlich besser, Möglichkeiten wurden am laufenden Band produziert, doch das zweite Tor fehlte noch. Ein Hofmann-Freistoss (44.) aus guter Distanz fand ebenfalls nicht den Weg ins Tor. In der Nachspielzeit köpfelte der aufgerückte Katzer noch nach einem Corner drüber. Es blieb beim 1:0 zur Pause.
Kurz nach Wiederanpfiff: Mattersburg an die Stange
Pacult nahm zur Pause keine Wechsel vor, Kollege Lederer brachte Naumoski für Waltner. Und Rapid hatte zunächst Glück: Doleschal (47.) traf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die Stange, Hedl machte sich zwar lang, wäre aber nicht mehr an den Ball gekommen. Mit der Hereingabe von Naumoski war Mattersburg in den ersten fünf Minuten nach Wiederbeginn stärker als in der gesamten ersten Hälfte. Doch wirklich gefährlich wurde nur Rapid: Nach einer guten Hereingabe von Kavlak übernahm Salihi (56.), doch der Schuss verfehlte knapp das Ziel.
Die Partie vor 16.700 Zuschauern verlor nun etwas an Fahrt, gute Möglichkeiten und schöne Kombinationen wurden seltener. Pehlivan (66.) versuchte es nach Kavlak-Zuspiel mit einem Schuss aus der Ferne. Noch eine der besseren Gelegenheiten in Hälfte zwei. Die nächste hatte Salihi (71.), der nach einem langen Sonnleitner-Pass den Ball allerdings über das Tor beförderte. In Minute 84 brachte Salihi eine gute Katzer-Flanke leider mit dem Kopf nicht unter. Es dauerte bis zur Nachspielzeit, dann sorgte Salihi aus kurzer Distanz nach Hofmann-Assist für die engültige Entscheidung und den 2:0-Endstand.
Rapid: Hedl - Kayhan (67./Dober), Sonnleitner, Soma, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Pehlivan, Kavlak (80./Saurer) - Nuhiu, Salihi (92./Gartler)
Mattersburg: Bliem - Pauschenwein (75./Höller), Malic, Ilsanker (81./Bürger), Rath - Doleschal, Seidl, Schmidt, Salamon, Mörz - Waltner (46./Naumoski)
Gelbe Karten: Kayhan, Salihi bzw. Malic, Mörz, Höller, Schmidt
SR Prammer
SK RAPID Wien - Mattersburg 2:0 (1:0)
Torfolge: 1:0 (13.) Sonnleitner, 2:0 (91.) Salihi
Ungefährdeter und entspannter 2:0-Heimsieg gegen Mattersburg
Im dritten Bundesliga-Heimspiel der noch jungen Saison gastierte der punktelose Tabellenletzte aus Mattersburg im Hanappi-Stadion. Nur drei Tage nach dem 1:1 in der Europa League gegen Aston Villa stand bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Gegenüber dem Match am Donnerstag veränderte Coach Peter Pacult seine Startelf lediglich auf einer Position. Anstelle von Thomas Hinum lief Yasin Pehlivan von Beginn an auf.
Mattersburg erinnerte im Erscheinungsbild an Villa
Das äußerliche Auftreten der Gäste erinnerte stark an Aston Villa, die Mattersburger spielten erstmals in ihren weinroten Auswärtstrikots. Ungewohnte Farben, die denen der von Villa zum Verwechseln ähnlich schauten. Apropos Villa: Unser nächster Gegner geriet übrigens am 2. Spieltag der Premier League beim Aufsteiger aus Newcastle mit 6:0 unter die Räder.
Zurück nach Hütteldorf: Den ersten Akzent nach vorne setzte Außenverteidiger Kayhan (6.) , der mit einem Distanzschuss Bliem prüfte. Der Aufsitzer stellte den Schlussmann der Burgenländer allerdings vor keine großen Probleme. Mattersburg versuchte es anfänglich mit einer Mischung aus Pressing und Konterangriffen, wirklich zählbares schaute dabei nicht heraus.
Sonnleitner trifft erstmals für Rapid
Bei den Hütteldorfern lief es nach eher verhaltenen zehn Minuten zu Beginn dann besser. Mario Sonnleitner (13.) köpfelte nach einem Hofmann-Freistoss den Ball unhaltbar über Bliem ins lange Eck. Sonnleitners erstes Tor für Rapid. Unsere Mannschaft hatte das Spiel im Griff, von den Gästen kam relativ wenig.
Viel Gefahr nach Standardsituationen
In der 25. Minute hätte es fast eine Kopie des ersten Treffers gegeben: Hofmann zirkelte einen Freistoss in den Strafraum, doch Bliem war vor Nuhiu zur Stelle. Schiedsrichter Prammer entschied auf Tormannfoul. Torschütze Sonnleitner musste nach nicht ganz einer halben Stunde kurz behandelt werden, seine Naht aus dem Innsbruckspiel war aufgegangen. Nach einer kurzen Behandlung konnte es für unsere Nummer 6 jedoch weitergehen. Kurz darauf hatte Salihi das 2:0 auf dem Kopf, doch er konnte ein Freistosszuspiel von Hofmann nicht richtig drücken, das Leder ging über das Gehäuse.
Gegen Halbzeitende besseres Spiel
Auch an der nächsten Chance war Salihi (35.) beteiligt: Eine Kayhan-Flanke wollte unsere Nummer 9 artistisch mit einem Fallrückzieher verarbeiten, der Versuch endete in einem Torabstoss - sehenswerte Aktion. Nach einem Heikkinen-Zuspiel war Bliem vor Nuhiu zur Stelle (39.). Salihi verfehlte einen Nuhiu-Pass nur um Zentimeter. Gegen Ende der ersten 45 Minuten wurde das Rapid-Spiel wesentlich besser, Möglichkeiten wurden am laufenden Band produziert, doch das zweite Tor fehlte noch. Ein Hofmann-Freistoss (44.) aus guter Distanz fand ebenfalls nicht den Weg ins Tor. In der Nachspielzeit köpfelte der aufgerückte Katzer noch nach einem Corner drüber. Es blieb beim 1:0 zur Pause.
Kurz nach Wiederanpfiff: Mattersburg an die Stange
Pacult nahm zur Pause keine Wechsel vor, Kollege Lederer brachte Naumoski für Waltner. Und Rapid hatte zunächst Glück: Doleschal (47.) traf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die Stange, Hedl machte sich zwar lang, wäre aber nicht mehr an den Ball gekommen. Mit der Hereingabe von Naumoski war Mattersburg in den ersten fünf Minuten nach Wiederbeginn stärker als in der gesamten ersten Hälfte. Doch wirklich gefährlich wurde nur Rapid: Nach einer guten Hereingabe von Kavlak übernahm Salihi (56.), doch der Schuss verfehlte knapp das Ziel.
Die Partie vor 16.700 Zuschauern verlor nun etwas an Fahrt, gute Möglichkeiten und schöne Kombinationen wurden seltener. Pehlivan (66.) versuchte es nach Kavlak-Zuspiel mit einem Schuss aus der Ferne. Noch eine der besseren Gelegenheiten in Hälfte zwei. Die nächste hatte Salihi (71.), der nach einem langen Sonnleitner-Pass den Ball allerdings über das Tor beförderte. In Minute 84 brachte Salihi eine gute Katzer-Flanke leider mit dem Kopf nicht unter. Es dauerte bis zur Nachspielzeit, dann sorgte Salihi aus kurzer Distanz nach Hofmann-Assist für die engültige Entscheidung und den 2:0-Endstand.
Rapid: Hedl - Kayhan (67./Dober), Sonnleitner, Soma, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Pehlivan, Kavlak (80./Saurer) - Nuhiu, Salihi (92./Gartler)
Mattersburg: Bliem - Pauschenwein (75./Höller), Malic, Ilsanker (81./Bürger), Rath - Doleschal, Seidl, Schmidt, Salamon, Mörz - Waltner (46./Naumoski)
Gelbe Karten: Kayhan, Salihi bzw. Malic, Mörz, Höller, Schmidt
SR Prammer
49/10 EL - Qualirunde 4 Hinspiel
19.08.2010
SK RAPID Wien - Aston Villa 1:1 (1:1)
Tore: Nuhiu (32.) bzw. Bannan (12.);
Aufopfernd spielende Rapid erkämpft sich ein Remis
Also hieß es am Spielplan: Aston Villa in St. Hanappi, die Zweite. Die Gäste aus Birmingham waren ebenso spielermäßig dezimiert wie Rapid, wo Jelavic Hütteldorf am Vormittag überraschend verlassen hatte. Doch mangelndes Selbstvertrauen konnte man unserer Mannschaft in dieser Partie keineswegs vorwerfen, auch wenn die erste Chance auf Gäste-Seite zu finden war: Bannan mit einem knappen Schuss vorbei (4.). Dem antwortete Salihi mit einem Superschuss, den Guzan noch aus dem Kreuzeck fischte (9.). Im Gegenzug fiel der wenig schöne erste Treffer: Albrighton gibt per Stanglpass zur Mitte, wo Bannan einnetzt - 0:1 (11.).
Aufgeben ist aber so ganz und gar nicht unsere Sache, also versuchten sich zunächst Katzer per Freistoß (14.), dann Hofmann via Schuss und Nuhiu per Kopf (19.). Aber der Ball wollte vorerst nicht ins Gäste-Tor. Jetzt wurde Rapid immer gefährlicher, musste sich im Gegenzug aber immer vor gefährlichen Kontern in Acht nehmen. Dann aber: Flanke Hofmann, Nuhiu spitzelt den Ball via Haarspitzen ins Gehäuse - 1:1 (32.), St. Hanappi war mal wieder ein Tollhaus!
Und unsere Mannschaft machte beeindruckend weiter: Kapitän Steffen Hofmanns Volleyschuss verfehlte sein Ziel knapp (34.), etwas später konnte der Tormann einen schönen Freistoß entschärfen (44.). Ein Salihi-Kopfball noch, dann ging es in die Pause.
In den zweiten 45 Minuten machte zunächst nur Rapid weiter das Spiel: Ein gewiffter Kavlak-Schuss von der Seite kann gerade noch pariert werden (61.). Nuhiu vergab als nächstes (62.), im Gegenzug wurde Heskey kurz mal gefährlich, sein Schuss ging aber daneben (70.). Die größte Möglichkeit im Spiel sollte aber noch kommen: Nach einem schönen Konter war plötzlich der eingewechselte Gartler allein vorm Tormann, scheiterte aber (75.). Die Rapid-Viertelstunde wurde also leider nicht zum Torjubel unterbrochen.
Auch die nachfolgenden Kopfbälle von Sonnleitner (77.) und Katzer (81.) gingen nicht mehr ins Tor, damit blieb es beim Unentschieden. Dieses war sicher etwas enttäuschend, denn unsere Mannschaft hatte nicht nur die spielerische Überlegenheit, sondern auch jene bei den Chancen. Aber: Wir können sehr zuversichtlich nach Birmingham reisen - warum sollte uns dort nicht auch ein Tor gelingen?
SK Rapid: Hedl - Kayhan, Sonnleitner, Soma, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Hinum (86. Drazan), Kavlak - Salihi (73. Gartler), Nuhiu;
Aston Villa: Guzan - Lichaj, Beye, Davies, Warnock - Albrighton (79. Weimann, 86. Osbourne), Reo-Coker, Bannan (74. Delfouneso), Hogg, Downing - Heskey;
Gelbe Karten: Kayhan, Soma bzw. Reo-Coker;
SR Hamer (LUX)
SK RAPID Wien - Aston Villa 1:1 (1:1)
Tore: Nuhiu (32.) bzw. Bannan (12.);
Aufopfernd spielende Rapid erkämpft sich ein Remis
Also hieß es am Spielplan: Aston Villa in St. Hanappi, die Zweite. Die Gäste aus Birmingham waren ebenso spielermäßig dezimiert wie Rapid, wo Jelavic Hütteldorf am Vormittag überraschend verlassen hatte. Doch mangelndes Selbstvertrauen konnte man unserer Mannschaft in dieser Partie keineswegs vorwerfen, auch wenn die erste Chance auf Gäste-Seite zu finden war: Bannan mit einem knappen Schuss vorbei (4.). Dem antwortete Salihi mit einem Superschuss, den Guzan noch aus dem Kreuzeck fischte (9.). Im Gegenzug fiel der wenig schöne erste Treffer: Albrighton gibt per Stanglpass zur Mitte, wo Bannan einnetzt - 0:1 (11.).
Aufgeben ist aber so ganz und gar nicht unsere Sache, also versuchten sich zunächst Katzer per Freistoß (14.), dann Hofmann via Schuss und Nuhiu per Kopf (19.). Aber der Ball wollte vorerst nicht ins Gäste-Tor. Jetzt wurde Rapid immer gefährlicher, musste sich im Gegenzug aber immer vor gefährlichen Kontern in Acht nehmen. Dann aber: Flanke Hofmann, Nuhiu spitzelt den Ball via Haarspitzen ins Gehäuse - 1:1 (32.), St. Hanappi war mal wieder ein Tollhaus!
Und unsere Mannschaft machte beeindruckend weiter: Kapitän Steffen Hofmanns Volleyschuss verfehlte sein Ziel knapp (34.), etwas später konnte der Tormann einen schönen Freistoß entschärfen (44.). Ein Salihi-Kopfball noch, dann ging es in die Pause.
In den zweiten 45 Minuten machte zunächst nur Rapid weiter das Spiel: Ein gewiffter Kavlak-Schuss von der Seite kann gerade noch pariert werden (61.). Nuhiu vergab als nächstes (62.), im Gegenzug wurde Heskey kurz mal gefährlich, sein Schuss ging aber daneben (70.). Die größte Möglichkeit im Spiel sollte aber noch kommen: Nach einem schönen Konter war plötzlich der eingewechselte Gartler allein vorm Tormann, scheiterte aber (75.). Die Rapid-Viertelstunde wurde also leider nicht zum Torjubel unterbrochen.
Auch die nachfolgenden Kopfbälle von Sonnleitner (77.) und Katzer (81.) gingen nicht mehr ins Tor, damit blieb es beim Unentschieden. Dieses war sicher etwas enttäuschend, denn unsere Mannschaft hatte nicht nur die spielerische Überlegenheit, sondern auch jene bei den Chancen. Aber: Wir können sehr zuversichtlich nach Birmingham reisen - warum sollte uns dort nicht auch ein Tor gelingen?
SK Rapid: Hedl - Kayhan, Sonnleitner, Soma, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Hinum (86. Drazan), Kavlak - Salihi (73. Gartler), Nuhiu;
Aston Villa: Guzan - Lichaj, Beye, Davies, Warnock - Albrighton (79. Weimann, 86. Osbourne), Reo-Coker, Bannan (74. Delfouneso), Hogg, Downing - Heskey;
Gelbe Karten: Kayhan, Soma bzw. Reo-Coker;
SR Hamer (LUX)
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