Mittwoch, 18. August 2010

48/10 Erste Liga Runde 7

17.08.2010

FC Trenkwalder Admira : SV Scholz Grödig 3:0(2:0)

Torfolge: 1:0 R. Schicker (6.) 2:0 R. Schicker (10.)3:0 Topcagic (72.)

Admira behauptet Tabellenspitze souverän!
Trenkwalder Admira hat die Spitzenposition in der Ersten Liga am Dienstagabend, 17. August 2010, erfolgreich verteidigt. Die Admira, die als einziges Team noch ungeschlagen ist, setzt sich gegen Aufsteiger SV Grödig völlig verdient mit 3:0 durch und schloss souverän an die bisherigen Meisterschaftserfolge an.Die Weichen zum sechsten Sieg im siebenten Saisonmatch stellte Rene Schicker mit einem frühen Doppelschlag (6., 10.), der eingewechselte Mihret Topcagic (72.) setzte nach Vorarbeit von Jezek den Schlusspunkt, der Vorsprung auf Verfolger Altach beträgt somit bereits drei Punkte.Rene Schicker verwandelte zunächst eine Flanke von Gernot Plassnegger per Kopf und schoss wenige Minuten später aus rund 25 Metern wuchtig ein. Unsere Kicker hatten noch weitere Chancen - nach einer schönen Kombination rettete Winkler auf der Linie (27.) - die Grödiger, die phasenweise gefällig spielten, aber in der Offensive harmlos waren, fanden hingegen bis zur Pause nur mehr eine Möglichkeit vor.Einen Zehn-Meter-Schuss von Ouedraogo, dem einzigen Stürmer der Salzburger, wehrte Admira Keeper Berger mit dem Fuß ab. Auch nach dem Wechsel blieben Szenen vor dem Admira-Tor Mangelware, bei der besten Chance verschoss Drechsel (83.). Davor hatten Jezek, Sulimani und Topcagic Möglichkeiten für einen höheren Sieg vorgefunden. Damit sind die Admiraner in zwölf Ligaspielen schon seit 23. April ungeschlagen, Coach Dietmar Kühbauer hält bei einer Bilanz von zwölf Siegen und einem Remis.

ADMIRA: Berger - Plassnegger, Dibon, Drescher, Palla - R. Schicker, Schachner, D. Toth, Jezek (73./Morgenthaler) - Hanikel (59./Topcagic), B. Sulimani (81./Friesenbichler)
GRÖDIG: Blatnik - Grasegger, Karner, Winkler, Pirker - Freudenthaler, Hamzic (74./Seidl), Drechsel, Perlak (78./Zulechner),Pamminger (68./Jonathan) - Ouedraogo
Gelbe Karten: Drescher, Hanikel bzw. Hamzic
SR Kollegger

Samstag, 14. August 2010

47/10 1 Runde ÖFB Stiegl Cup

14.08.2010

SK RAPID Amateure - SK RAPID Wien 2:5 (2:2)

Torfolge: 0:1 Gartler (16.), 1:1 Lebedev (17.), 1:2 Salihi (22.), 2:2 Holzmeier (39.), 2:3 Salihi (50.), 2:4 Salihi (51.), 2:5 Saurer (85.);

Viele Tore und Spielszenen im grünen Duell
"Anbrennen" sollte, wie von Tanju Kayhan prognostiziert, im Duell zwischen Kampfmannschaft und Amateuren nichts. Rapid nahm die Aufgabe in der ersten Runde des ÖFB-Cups keineswegs auf die leichte Schulter und bot nicht nur ein hochprofessionelles Umfeld, sondern auch zwei sehr engagierte Teams am Feld, sodass die 4100 (!) gekommenen Zuschauer ein sehr unterhaltsames Spiel sahen.
Von Beginn an war die Rollenverteilung fast klar, denn die Amateure bekamen unerwartete Unterstützung von Christopher Drazan und Atdhe Nuhiu in ihren Reihen. Das Spiel aber machten die Profis: Nach den ersten Möglichkeiten traf Gartler nach schönem Lochpass für die vermeintlichen Gäste (16.). Doch dann die Überraschung, denn die Amateure wollten sich keineswegs kampflos geschlagen geben - und kamen nur eine Minute später zum Ausgleich. Einen Eckball köpfelte Lebedev wuchtig in die Maschen (17.).
Kurz darauf sorgte Salihi aus kurzer Distanz mit dem 1:2 wieder für klare Verhältnisse (22.), die aber noch vor der Pause wieder verschwimmen sollten: Holzmeier sorgte für den abermaligen Ausgleich nach einem Gestocher im Strafraum der Profis (39.). Großer Jubel der kleineren Rapidler folgte, der Fairness halber muss man aber natürlich anmerken, dass die Profis bis dahin etliche Chancen ungenützt ließen.
In der zweiten Halbzeit sollte das besser gelingen: Zuerst traf Salihi mit einer Gurke gegen Königshofer (50.), nur eine Minute später setzte er mit einem Kopfball eins drauf (51.) - 2:4. Den Schlusspunkt in einer sehr unterhaltsamen Partie setzte der eingewechselte Saurer, der nach schöner Kombination von Kayhan und Hofmann zum 5:2 traf (85.).
Danach spendeten die Zuschauer allen Spielern beider Mannschaften, die sich zusammen verabschieden gingen, viel Applaus. Man hatte in Hütteldorf ein Duell gesehen, bei dem der Sieger quasi vorauszusagen war, aber sich dennoch alle am Feld keine Blöße gaben - und Rapids Tugenden, Kampf, Einsatz und Spielwitz zeigten. Diese Begegnung sieht man nicht alle Tage!

SK Rapid Amateure: Königshofer; Mohr, Holzmeier, Zeiner, Lebedev; Drazan, Kerschbaumer, Jelenko (73. Behrendt), Luxbacher; Ciftci, Nuhiu (63. Grozurek);
SK Rapid: Payer; Katzer (73. Kayhan), Patocka, Eder, Dober; Kavlak (46. Saurer), Hofmann, Pehlivan (79. Kulovits), Hinum; Gartler, Salihi;
Gelbe Karten: Drazan, Holzmeier;
Schiedsrichter Grobelnik;

Donnerstag, 12. August 2010

46/10 tipp 3 Bundesliga Runde 4

08.08.2010

Sturm Graz - SK RAPID Wien 0:2 (0:1)

Torfolge: 0:1 Patocka (39.), 0:2 Jelavic (81.);

Der nächste Sieg bringt ein 2:0 in Graz
Einen - für uns gottseidank - einseitigen Spielverlauf konnte man am Sonntag Nachmittag in Graz beobachten: Unsere Mannschaft war spieldominierend, war immer Herr der Lage, und kontrollierte fast das gesamte Geschehen. Weil man dazu noch eine gewisse Effizienz vor dem gegnerischen Tor vorweisen konnte, traf Grün-Weiß gleich zweimal und konnte verdient einen Sieg bei Sturm einfahren.
Aber beginnen wir chronologisch: Rapid zeigte schon in der Anfangsphase mit einem Vorboten, dass man diesmal sehr konsequent arbeiten würde, um Punkte einzufahren. Nach einem Hofmann-Freistoß kam Jelavic zum Kopfball, den Sturm-Goalie Gratzei gerade noch zum Eckball klären konnte (4.). Danach schaltete sich der Gastgeber kurz in die Offensive ein, erschien gefährlich vor dem Gehäuse von Raimund Hedl. Soviel sei vorweg genommen: Es sollte die einzige an diesem Abend gefährliche Möglichkeit von Sturm sein. Im Gegenzug tanzte Kavlak seinen Bewacher Standfest an der Seite trickreich aus, zog in den Strafraum, und traf die Außenstange (21.). Kurz darauf musste er verletzt ausgewechselt werden, sein Knie machte ihm wieder zu schaffen, Trimmel kam hinein (34.).
Vor der Pause aber gab es endlich etwas Zählbares für Rapid: Eine maßgenaue Flanke von Saurer köpfelte Jürgen Patocka wuchtig ins Grazer Tor, das war das 1:0 (39.)! So ging es auch in die Pause.
Danach sollte vor allem Rapid weiter spielen: Zuerst schoss Saurer übers Tor (55.), danach konnte Gratzei einen Heikkinen-Weitschuss noch halten (59.). Von den Grazern war weiter nicht wirklich was zu sehen...
Die Gastgeber kamen erst etwas auf, als Farbe ins Spiel kam: Sonnleitner sah nach einer vermeintlichen Notbremse die Rote Karte (71.), dem voran gegangen war ein Zweikampf mit Haas samt den obligatorischen Handklammereien.
Doch das gute Ende sollte auf Rapids Seite sein: In einem Konter bediente Hofmann den eingewechselten Dober (kam für Saurer) ideal, dieser schob den Ball in die Mitte, wo Nikica Jelavic schon wartete - 2:0 (81.)! Das war der verdiente Sieg, denn Sturm konnte auch nun nichts mehr dagegen setzen.
Sowohl unser Trainer Peter Pacult (175. Pflichtspiel auf der Rapid-Bank) und Kapitän Steffen Hofmann (25. Pflichtpartie gegen Sturm Graz) konnten somit feiern - und nicht nur wegen ihrer Jubiläen.

SK Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Feldhofer, Schildenfeld, Standfest - Hölzl (69./Weinberger), Muratovic, Weber, Bukva (82./Th. Burgstaller) - Szabics, Kienast (69./Haas);

SK Rapid: Hedl - Kayhan, Sonnleitner, Patocka, Katzer - Heikkinen, Hinum (74./Eder) - Kavlak (34./Trimmel), Hofmann, Saurer (69./Dober) - Jelavic;

Rote Karte: Sonnleitner (71./Torraub);
Gelbe Karten: Ehrenreich, Th. Burgstaller bzw. Jelavic;
SR Dietmar Drabek

Dienstag, 3. August 2010

45/10 EL - Qualirunde 3 Rückspiel

03.08.2010

SK RAPID Wien - Beroe Stara Sagora 3:0 (1:0)

Torfolge: 1:0 Jelavic (5.), 2:0 Jelavic (60.), 3:0 Katzer (71.)

Klarer Heimsieg sorgt für Glücksgefühle in St. Hanappi

Dienstag Abend fand in St. Hanappi das Rückspiel gegen Beroe statt, und unsere Mannschaft war guter Dinge, mit dem wiedergefundenen Selbstvertrauen gegen Salzburg auch heute wieder einen Heimsieg einzufahren. Und es ging gleich gut los:Schöner Pass in den freien Raum auf den laufenden Katzer, dessen Flanke verwertete Nikica Jelavic per Kopf, der Tormann konnte nur noch nachfassen, aber – 1:0 (5.)! Grün-Weiß, aber aus Wien, machte weiter Druck, Saurer vergab die nächste Möglichkeit, konnte seinen Schuss nicht anbringen (8.).
Und die Gäste?
Erste Angriffsbemühungen seitens der Bulgaren verpufften nach einer Viertelstunde. Rapid blieb hingegen gefährlicher, etwa durch einen Saurer-Freistoß (16.), etwas später wieder, durch Hofmann (24.).Stara Zagora gegen Ende der ersten Hälfte gefährlicherDie Gäste wurden erstmals nach einer halben Stunde richtig gefährlich, doch Hedl war vor dem heranstürmenden Dimitrov zur Stelle (30.). Der bulgarische Cupsieger wurde in der Schlussphase der ersten Hälfte immer wieder gefährlich. Zunächst nach einem Freistoss (35.), wo im Strafraum jedoch alle vorbei segelten. Davor war die Iliev-Truppe lediglich durch hartes Spiel aufgefallen, die Bulgaren hatten nach etwas mehr als einer halben Stunde bereits zwei gelbe Karten ausgefasst ...Verdiente Pausenführung Rapids
Gegen Ende der ersten 45 Minuten häuften sich die Fehler auf beiden Seiten, ein flüssiges Spiel kam nur selten zustande. Ein Beispiel: Salihi und Saurer (38.) behinderten sich nach einer Jelavic-Flanke im Strafraum. Trotzdem war unsere Mannschaft die klar tonangebende Elf, der bulgarische Cupsieger konnte nur vereinzelt Akzente im Konter setzen. Die Pausenführung war hochverdient und man spürte, dass sich Rapid nicht mit dem knappen Ergebnis begnügen wollte.Jelavic erzielt Doppelpack
Beide Teams kehrten unverändert aus den Kabinen zurück. Am Charakter des Spiels sollte sich wenig ändern. Die 11.700 Besucher bekamen ein ähnliches Bild wie in Hälfte eins zu sehen. Zwar prüfte Zlatinov (48.) zunächst Hedl, unser Schlussmann hatte jedoch bei dessen Schuss keine Probleme. Rapids Angriffsbemühungen verebbten meistens in der bulgarischen Hintermannschaft, dennoch war ein Bemühen zu erkennen. Nach 60 Minuten knallte es aber dann ordentlich: Hofmann auf Jelavic, der lässt mit einem Superweitschuss aus rund 17 Metern Tormann Ilchev keine Chance – 2:0!
Katzer markiert den 3:0-Endstand
Und zehn Minuten später, Rapid gab nun das Spiel nicht mehr aus der Hand, setzte Markus Katzer noch eins drauf: Er kämpfte sich an der Strafraumseite durch und sorgte mit einem satten, flachen Schuss für grün-weiße Ekstase, 3:0 (71.). In den Schlussminuten durfte Atdhe Nuhiu sein Pflichtspieldebüt für Rapid absolvieren, die beste Möglichkeit aufs 4:0 hatte aber Sturmkollege Gartler, er scheiterte aber am Tormann (89.). Doch egal, Rapid konnte den Aufstieg in die nächste Runde feiern!

Rapid: Hedl - Kayhan, Sonnleitner, Patocka, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Kulovits, Saurer (62./Kavlak) - Jelavic (86./Nuhiu), Salihi (79./Gartler)
Stara Sagora: Iltschew - Iliew, Kowatschew (32./Tomash), Batschew, Penew - Hristow, Kostadinow (58./Gentschew), Welew, Dimitrow - Schekow (63./Jordanow) - Slatinow
Gelbe Karten: Iliew, Dimitrow, Tomash
SR Masiah (ISR)

Montag, 2. August 2010

44/10 tipp 3 Bundesliga Runde 3

01.08.2010

SK RAPID Wien - Salzburg 2:1 (0:0)

Torfolge: 1:0 Saurer (49.), 1:1 Jantscher (62.), 2:1 Hofmann (93.)

Super Rapid! Last-Minute-Tor von Hofmann bringt Sieg gegen Salzburg
"Einebeissn – Oasch aufreissn", forderte der Block West via Spruchband bereits vor Anpfiff im Schlager gegen RB Salzburg. Das Hanappi Stadion war erstmals in der noch jungen Saison ausverkauft und die Stimmung bereits vor Beginn am Kochen. Die von Coach Pacult an zwei Positionen (Kayhan und Salihi anstelle von Dober und Gartler) veränderte Startelf gegenüber dem Europa League-Qualifikationsmatch in Sofia gegen Stara Zagora legte sich ebenfalls von Beginn an kräftig ins Zeug.
Super Anfangsphase der Hütteldorfer
In der ersten Viertelstunde war RB Salzburg maximal ein Sparringspartner für Rapid. Da kombinierte unsere Mannschaft nach Belieben und ließ dem amtierenden Meister nicht den Hauch einer Chance. Jelavic (3.) hätte die Hütteldorfer nach Katzer-Flanke bereits früh in Führung bringen können. Salihi (9.) und Jelavic (14.) fanden in der Anfangsphase erneut gute Möglichkeiten vor. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Führungstreffer fallen sollte. Doch nach gut einer halben Stunde spielten auch die Gäste aus Salzburg etwas mit. Wallner (32.) hatte in Halbzeit eins die beste Chance für die Gäste, setzte das Leder jedoch neben das Tor von Raimund Hedl.
Eckball-Stafette gegen Ende der ersten Hälfte
In den Minuten vor der Pause hatte unsere Mannschaft Eckbälle am laufenden Band, Jelavic (44.) platzierte das Leder nur Zentimeter neben dem Gehäuse von Tremmel, den Nachschuss konnte Katzer aus spitzem Winkel leider nicht im Tor unterbringen. Die Gäste retteten sich mit einem aus ihrer Sicht schmeichelhaften 0:0 in die Kabinen.
Saurer trifft zur Führung
Wechsel wurden in der Pause keine vollzogen, doch Rapid kam stark aus der Kabine zurück. In der 49. Minute sorgte Neuverpflichtung Christoph Saurer, der ein starkes Spiel ablieferte, für die vielumjubelte Führung. Salihi schickte Hofmann in den Strafraum, Mendes Da Silva konnte nur kurzfristig klären, Saurer vollendete wuchtig und unhaltbar zum 1:0. Salihi (52.) hatte die vermeintliche Vorentscheidung auf dem Fuß. Nach einem Weltklasse-Pass von Hofmann scheiterte unsere Nummer 9 im 1:1-Duell gegen Salzburg-Schlussmann Tremmel. Jantscher (62.) erzielte mit einer Direktabnahme den zwischenzeitlichen Ausgleich.
Danach verlor das Spiel etwas an Fahrt und erst in der Schlussphase als Pacult gleich drei Wechsel vollzog, kam wieder etwas mehr Wind in dem Schlager. Hofmann (89.) versuchte es kurz vor Schluss mit einem direkten Freistoß, doch Tremmel griff entschieden dazwischen.
Entscheidung in der 93. Spielminute
Als die 17.500 Zuschauer schon fest mit einem Unentschieden planten, spielte Gartler einen Lochpass auf Hofmann, der den Ball aus kurzer Distanz ins Eck zum 2:1-Endstand einschoss. St. Hanappi war am Beben, die Freude über die ersten drei Punkte der Saison war sichtlich spürbar. Nicht nur bei der Mannschaft, auch beim Anhang machte sich eine gewisse Erleichterung breit. Zuletzt kassierten die Hütteldorfer in der Schlussphase immer Gegentore von Salzburg, diesmal war Hofmann für unsere Mannschaft zur Stelle.

Rapid: Hedl - Kayhan (69./Dober), Sonnleitner, Patocka, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Hinum, Saurer (76./Drazan) - Jelavic, Salihi (68./Gartler)

Salzburg: Tremmel - Schwegler, Sekagya, Afolabi, Ulmer - Schiemer - Zarate, Mendes, Leitgeb, Svento (55./Jantscher) - Wallner (55./Boghossian)

Gelbe Karten: Katzer bzw. Tremmel, Schiemer

SR Gangl

43/10 1 Runde Mazedonische Meisterschaft

31.07.2010

Vardar Skopje : Metalurg Skopje 1:2 (0:0)

Torfolge:
0:1 55 min.
1:1 57 min.
1:2 85 min.

Ort:
Nationalstadion Skopje

42/10 EL - Qualirunde 3 Hinspiel

29.07.2010

PFC Beroe Stara Zagora - SK RAPID Wien 1:1 (0:1)

Tore: Slatinow (85.) bzw. Hofmann (45.+1/Elfmeter nach Handspiel)

Ort:
Sofia, Georgi Asparuhov Stadion,


Gute Ausgangsposition fürs Rückspiel: Rapid erreicht in Sofia ein 1:1
Thomas Hinum und Christoph Saurer feierten beim Europa League-Qualifikationsspiel in Sofia gegen den bulgarischen Cupsieger aus Stara Zagora ihr Debüt in der Startelf. Anstelle von Tanju Kayhan startete Markus Katzer, im Sturm entschied sich Peter Pacult für Rene Gartler und Nikica Jelavic, wobei Gartler eher über die rechte Seite aus dem Mittelfeld ins Spiel nach vorne eingreifen sollte.
Und Jelavic (4.) und Gartler (24.) hatten in der ersten Hälfte die besten Chancen für unsere Mannschaft. Beide scheiterten alleine vor PFC Beroe-Schlussmann Ilchev, der beide Male abwehren konnte. Die 350 mitgereisten Anhänger mussten mit dem Jubeln bis in die Nachspielzeit der ersten Hälfte warten.
Hofmann trifft zur Führung
Ein unnötiges Handspiel von Stankov führte zu einem Elfmeter für Rapid. Diesen verwertete Hofmann (46.) sicher ins Eck, keine Chance für Ilchev. Das 1:0 bedeutete auch gleichzeitig den Pausenstand in einer sonst an Höhepunkten armen Partie. Die Hütteldorfer hatten das Spiel im Griff, Beroe wurde kaum gefährlich. Einzig Yordanov (9.) scheiterte aus kurzer Distanz.
Stara Zagora kaum gefährlich
Rapid kam unverändert aus der Kabine. Der erste Wechsel geschah dann nach knapp einer Stunde. Da kam Trimmel für Saurer. Die Hütteldorfer spielten mit der Führung im Rücken weiter nach vorne, von PFC Beroe war nach wie vor kaum etwas zu sehen. Dimitrov (61.) hatte noch die beste Chance: Der 28-jährige setzte sich gegen Katzer durch, Hedl verhindert mit einem tollen Reflex den Ausgleich.
Die Stange war für Rapid
Nach 65 Minuten brachte Pacult Salihi. Der Albaner übernahm die Aufgabe von Gartler im rechten Mittelfeld. Und diese gar nicht schlecht, denn mit Salihi kam auch wieder etwas mehr Schwung in das Angriffsspiel der Grün-Weissen. Aber auch Beroe versuchte noch einmal alles, der eingewechselte Zlatinov (75.) traf aus 16 Metern die Stange. Die rund 5.000 Stara Zagora Anhänger, die durchgehend für viel Lärm sorgten, hatten den ersten Europacuptorschrei nach 24 Jahren schon auf den Lippen. Zehn Minuten später konnten sie dann wirklich zum Jubeln ansetzen, Zlatinov (85.) erzielte nach einem Corner aus kurzer Distanz den Ausgleich. Und in der Nachspielzeit hätte Hristov (91.) mit einem Fallrückzieher sogar noch das 2:1 erzielen können, Dober konnte zuvor eine Flanke nicht klären.
Pacult: "Gerechtes Ergebnis"
Nach 94 Minuten blieb beim 1:1, welches Coach Pacult nach dem Schlusspfiff als gerecht einstufte: "Wenn man beide Halbzeiten analysiert, ist es ein gerechtes Ergebnis. In der ersten Halbzeit waren wir besser, in der zweiten der Gegner." Das Rückspiel findet kommenden Dienstag um 18:00 Uhr im Hanappi Stadion statt.

Stara Sagora: Iltschew - Iliew, Batschew, Kowatschew, Penew - Dimitrow (78./Mladenow), Kostadinow (70./Slatinow), Welew, Stankow (57./Hristow) - Schekow - Jordanow

Rapid: Hedl - Dober, Sonnleitner, Patocka, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Hinum (93./Kulovits), Saurer (58./Trimmel) - Jelavic, Gartler (65./Salihi)

SR Siejewicz (POL)