Mittwoch, 26. August 2009

41/09 CL Play Off Rückspiel


26.08.09

Arsenal London : Celtic Glasgow 3:1 (1:0)

T0re:
1:0 Eduardo 28(elf)
2:0 Eboué 53
3:0 Arshavin 74
3:1 Donati 90+ 2

Ort:
Emirates Stadium London





Zuschauer:
59 962

Im Stadion:
Block 113

Arsène Wengers Mannschaft stand nach dem 2:0-Erfolg vor einer Woche im Hinspiel in Glasgow bereits mit einem Bein in der Gruppenphase und ließ auch in London nichts anbrennen. Eduardo, Emmanuel Eboué und Andrei Arshavin trafen für die Engländer, bevor Massimo Donati den Ehrentreffer besorgte. Die Schotten spielen jetzt in der UEFA Europa League weiter, während sich Arsenal, das ohne die verletzten Cesc Fàbregas und Robin van Persie antrat, auf die morgige Auslosung zur Gruppenphase freuen kann.
Erste ChanceCeltics Sieg bei FC Dinamo Moskva in der Runde zuvor war der erste Europapokal-Auswärtssieg seit sechs Jahren, und diesen Triumph wollte die Truppe von Tony Mowbray in London wiederholen. Doch schon nach neun Minuten hätte Eduardo die Arsenal-Führung erzielen können, schob den Ball jedoch neben das leere Tor, nachdem Torhüter Artur Boruc einen Schuss von Nicklas Bendtner direkt vor seine Füße abwehrte.
Eduardo trifftDenilson und Emmanuel Eboué vergaben dann weitere Chancen für die Engländer, ehe nach 28 Minuten die Führung fiel. Eduardo traf per Elfmeter, nachdem Boruc den kroatischen Nationalspieler nach einem Doppelpass mit Bendtner zu Fall gebracht hatte.
Schöner SpielzugAuch in der Folgezeit gab es im Arsenal Stadium nur Einbahnstraßenfußball. Eduardo zwang Boruc zu einer Glanzparade, bevor Bendtner einen Kopfball neben das Tor setzte. Nach der Pause hatten die Schotten die erste Chance, doch Aiden McGeady zielte neben das Tor. In der 53. Minute stand es dann 2:0. Bendtner legte per Hacke für Abou Diaby auf, der in den Strafraum eindrang und zu Eboué zurückspielte, der Daniel Fox aussteigen ließ, bevor er Boruc überwinden konnte.
EhrentrefferZwei Einwechselspieler sorgten für Treffer Nummer drei: Aaron Ramsey passte auf Arshavin, der Donati ausspielte und flach einschoss. In der Nachspielzeit war es dann Donati, der Manuel Almunia mit einem Volleyschuss überwinden konnte. Die Tatsache, dass es der einzige Torschuss von Celtic war, der aufs Tor kam, sagt alles über dieses ungleiche Duelle aus.

Arsenal FC
1 Manuel Almunia, 2 Abou Diaby, 3 Bacary Sagna, 5 Thomas Vermaelen, 9 Eduardo, 10 William Gallas, 15 Denilson, 17 Alexandre Song, 22 Gaël Clichy, 27 Emmanuel Eboué, 52 Nicklas Bendtner
Ersatzspieler
24 Vito Mannone, 11 Robin van Persie, 16 Aaron Ramsey, 18 Mikaël Silvestre, 19 Jack Wilshere
23 Andrei Arshavin, 30 Armand Traoré,
Trainer
Arsène Wenger
,
Celtic FC
1 Artur Boruc, 2 Andreas Hinkel, 5 Gary Caldwell, 7 Scott McDonald, 8 Scott Brown, 10 Marc-Antoine Fortuné, 11 Daniel Fox, 13 Shaun Maloney, 18 Massimo Donati, 22 Glenn Loovens, 46 Aiden McGeady
Ersatzspieler
24 Łukasz Załuska, 3 Lee Naylor, 9 Georgios Samaras, 16 William Flood, 20 Pat McCourt, 33 Chris Killen, 48 Darren O'Dea,
Trainer
Tony Mowbray


Schiedsrichter
Manuel Enrique Mejuto Gonzalez (ESP)
Schiedsrichter-Assistenten
Jesus Calvo Guadamuro (ESP) Juan Carlos Yuste Jimenez (ESP)
Vierter Offizieller
Miguel Angel Perez Lasa (ESP)
UEFA-Delegierter
Jean-François Crucke (BEL)
Schiedsrichterbeobachter
Johann Hantschk (AUT)

Sonntag, 23. August 2009

40/09 tipp 3 Bundesliga Runde 5

23.08.09

SK RAPID Wien - LASK 4:1 (4:0)

Tore:
1:0 Alunderis (8./Eigentor)
2:0 Jelavic (18.)
3:0 Jelavic (25.)
4:0 Hofmann (29.)
4:1 Prager (67.)

Ort:
St. Hanappi

Zuschauer:
17 100

Im Stadion:
Nord Oben

Preis:
Abo

Mit Dabei:
Reni, Dad, Sandra, Martin, Herbert


Einmal wurde noch an diesen besonderen Europacupabend von Donnerstag gedacht. Andy Marek betonte zu Beginn des Spiels gegen den LASK, dass er in seiner 17-jährigen Stadionsprecherzeit noch nie so eine Stimmung wie beim1:0-Sieg gegen Aston Villa FC erlebt hat.
Danach konnte man sich aber wirklich voll und ganz den Oberösterreichern widmen. Die Linzer, die als Torfabrik (14 Tore in vier Spielen) der Liga nach Wien gereist waren, hatten jedoch gegen die Europacupfighter aus Hütteldorf nicht den Hauch einer Chance. Steffen Hofmann zirkelte bereits in der achten Spielminute einen Freistoß aus rund 40 Metern gefährlich in den Strafraum. LASK-Verteidiger Vidas Alunderis (8.) wollte auch einmal Stürmer spielen und köpfelte das Leder ins eigene Tor. Vier Minuten nach der frühen Führung schießt Hofmann (12.) einen Freistoß knapp über das Tor von Silvije Cavlina und Mario Konrad (14.) scheitert alleine vor dem Schlussmann der Oberösterreicher.
Nach 18 Spielminuten spielt Hofmann von rechts schön in den Strafraum, Jelavic (18.) nimmt das Maßzuspiel direkt und verwandelt spektakulär zum 2:0. Doch der Siegestorschütze gegen Aston Villa FC hat noch nicht genug. Jelavic (25.) erhöht nach Flanke von Dober via Kopf auf 3:0. Rapid schaltet aber keinen Gang zurück - ganz im Gegenteil - Kapitän Steffen Hofmann (29.) köpfelt zum 4:0 ein. Es ist das erste Kopfballtor des 1,73 Meter großen Hofmann seit 2005 in der Champions-League auswärts gegen den FC Brügge. Somit war das Spiel nach 30 Minuten bereits eigentlich schon entschieden.
Vor dem Pausenpfiff kommen die Hütteldorfer noch durch Konrad (32.) und Dober (43.) zu zwei guten Möglichkeiten. Nach der Halbzeit bringt Peter Pacult Christopher Trimmel für Christopher Drazan ins Spiel. Branko Boskovic darf statt Yasin Pehlivan mitspielen.
Und der eingewechselte Trimmel (57.) prüft Cavlina mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Thomas Prager (67.) trifft dann aus abseitsverdächtiger Position für den LASK. Zu Beginn der Rapid-Viertelstunde verhindert Helge Payer (76.) mit einer schönen Parade ein zweites Gegentor. Dann wurde Hofmann aus dem Spiel genommen. Für den Torschützen und Assistgeber kam Milan Jovanovic die letzten 15 Minuten ins Spiel. Andreas Dober ist ab diesem Zeitpunkt Kapitän.
Im Konter vergibt Jelavic nach einem schönen Dribbling alleine vor Cavlina (79.), der zur Ecke klären kann. Nach 90 Minuten bleibt es beim verdienten 4:1-Heimsieg der Grün-Weißen.


Rapid spielte mit:
Payer - Dober, Soma, Patocka, Katzer - Hofmann (76. Jovanovic), Heikkinen, Pehlivan (46. Trimmel), Drazan (46. Boskovic) - Jelavic, Konrad;

Freitag, 21. August 2009

39/09 EL - Qualirunde 4

20.08.09

SK RAPID WIEN - Aston Villa FC 1:0 (1:0)

Tor:
1:0 Jelavic (16sec)

Ort:
ST. Hanappi

Zuschauer:
17 600 (ausverkauft)

Im Stadion:
Nord Oben

Preis:
€ 26

Mit Dabei:
Renate, Sandra, Martin, Dad



In die Geschichtsbücher könne man sich spielen, meinte Rapid-Coach Peter Pacult vor dem Europa League Play-Off-Spiel gegen Aston Villa. Nikica Jelavic tat dies bereits nach 16 Sekunden. Nach einer Flanke von Christopher Drazan köpfelte der Kroate die Rapidler mit 1:0 in Front. Das schnellste Rapid-Europacuptor in der 110-jährigen Geschichte. Marek Kincl kommt auf Rang zwei. In Brügge schoss Kincl in der Champions League Saison 2005 die Grün-Weißen "erst" nach 25 Sekunden in Führung.
"HOPP AUF" titelte der Block West vor dem Spiel in großen Lettern. Das Motto nahmen sich die elf Mannen am Feld sichtlich zu Herzen. Nach der frühen Führung war das ausverkaufte Hanappi Stadion sprichwörtlich am Kochen. Nicht einmal die kühnsten Optimisten hätten an eine Chance für Rapid gedacht. Und dann erzielt Jelavic das drittschnellste Tor der Europacupgeschichte. Zu schön um wahr zu sein. Und Christopher Drazan, der Rapid bereits im ÖFB Cup mit seinem Last Minute Tor gegen Parndorf eine Runde weiter schoss, wusste besonders gut zu gefallen.
Die schnelle Rapid-Führung zwang das Team von Aston Villa zum Handeln. Doch nach einer kurzen Drangperiode kam das Pacult-Team wieder besser ins Spiel. Die beste Möglichkeit aufs 2:0 hatte Steffen Hofmann (33.). Sein Schuss aus 16 Metern landet jedoch genau in den Armen von Guzan.
Auch in Halbzeit zwei kämpft Rapid verbissen weiter. Im Hanappi Stadion wurde schon einige Male Europacupgeschichte geschrieben. Warum also nicht auch gegen den Sechsten der abgelaufenen Premier League Saison? Aston Villa kommt nach einer Stunde zwar zwei Mal halb gefährlich vors Tor, doch die Hütteldorfer finden die klar besseren Chancen vor. Drazan (68.) scheitert mit einem Schuss an Villa-Schlussmann Guzan und in der 71. Spielminute klären die Engländer einen Drazan-Schuss auf der Torlinie. Rapid ist zu diesem Zeitpunkt dem 2:0 näher als Villa dem Ausgleich.
In der Schlussphase kam dann noch Branko Boskovic für Christopher Drazan ins Spiel, der somit erstmals seit Mai wieder ein Pflichtspiel absolvierte. Auch die Hereingabe von Boskovic änderte im positiven Sinne nichts am Sieg Rapids. Ein Hofmann-Schuss in der Nachspielzeit verfehlt nur hauchdünn das gegnerische Tor.
Die Grün-Weißen können nächste Woche mit breiter Brust nach England aufbrechen. Die Ausgangsposition ist ausgezeichnet.

Stimmen zum Spiel:

Helge Payer: "Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft, das war eine super Leistung. Die Fans haben uns nach vorne gepeitscht. Daher haben wir es nicht wirklich schwer gehabt."

Nikica Jelavic: "Der Sieg war verdient. Wir haben gezeigt, dass wir mit großen Mannschaften mithalten können. Es ist egal, wer das Tor schießt und wann es fällt. Die Chancen sind jetzt 50:50. Wir fahren sehr zuversichtlich nach Birmingham."

Peter Pacult: "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Gott sei Dank ist uns das schnelle Führungstor gelungen. Die Mannschaft hat dann weiterhin Courage gezeigt. Wir haben über 90 Minuten keine gefährliche Chance zugelassen und hatten am Ende noch die eine oder andere Chance auf das 2:0. Wir sind weiterhin Außenseiter, aber wenn wir auswärts wieder diese Leidenschaft zeigen, ist etwas drin."

Martin O'Neill (Aston-Villa-Trainer): "Das schnelle Tor war ein sehr schlechter Start, aber wir sind noch im Spiel und können das Resultat noch umdrehen. Im Vergleich zum Samstag-Spiel gegen Wigan war das eine Steigerung. Wir befinden uns an einem schwierigen Zeitpunkt. In einer Woche werden wir fitter sein. Rapid hat genauso gespielt, wie wir es erwartet haben, mit viel Leidenschaft. Das ist eine gute Mannschaft mit viel Selbstvertrauen."


SK Rapid: Payer - Dober, Patocka, Jovanovic, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Pehlivan, Drazan (82. Boskovic)- Jelavic, Konrad (62. Trimmel);

Aston Villa: Guzan - Beye, Cuellar, Davies (81./Lowry), Shorey - Sidwell - Milner, Reo-Coker, Gardner (55./Agbonlahor), A. Young - Heskey;
Gelb: Dober; Sidwell

Samstag, 15. August 2009

38/09 1 Runde ÖFB Stiegl Cup

15.08.09

SC/ESV Parndorf - SK RAPID Wien 2:3 n.V. (2:2)

Tore:
0:1 Jelavic (21.)
0:2 Maierhofer (30.)
1:2 Pistrol (39.)
2:2 Pittnauer (45.)
2:3 Drazan (120.)

Ort:
Heidebodenstadion, Parndorf

Zuschauer:
3500 (ausverkauft)

Im Stadion:
VIP

Preis:
€ 60

Mit Dabei:
Renate, Martin



Die erste ÖFB-Cup-Runde Rapids gegen den Regionalligisten Parndorf als “Generalprobe” für das Spiel am kommenden Donnerstag gegen Aston Villa zu bezeichnen, ist zwar ein wenig übertrieben, der Massenansturm im Burgenland zeigte aber von der Wichtigkeit des Spiels für beide Mannschaften. Nicht umsonst sprach der Stadionsprecher wiederholt vom “Spiel des Jahres” für die Einheimischen.Rapid begann u. a. im Tor mit Raimund Hedl, in der Innenverteidigung mit Jovanovic und Patocka und vorne mit Maierhofer und Jelavic.Unsere Mannschaft wurde bereits zu Beginn gefährlich, doch der naturgemäß aufopfernd kämpfende Gegner, der auch das eine oder andere Mal vor das Rapidtor kam sowie die drückende Hitze am Platz ließen zunächst nichts Berauschendes zustande kommen. Doch bevor es bereits zu Beginn zu einer typischen “Cup-Zitterpartie” kam, erzielte Nikica Jelavic im Nachsetzen per Kopf nach rund 20 Minuten das 1:0 für den Rekordmeister. Und bereits in der 30. Minute erhöhte Stefan Maierhofer abermals per Kopf auf 2:0. Parndorf kam trotzdem das eine oder andere Mal vor das Tor (so in Minute 35 mit einem Stangenschuss) von Raimund Hedl, Rapid bestimmte aber weitgehend das Spiel.Nichtsdestoweniger gelang Parndorf aus einem Konter in Minute 39 durch Pistrol der Anschlusstreffer. Danach postwendend ein Abseitstor von Rapid, doch plötzlich eine Minute vor dem Pausenpfiff der Ausgleich nach einem schönen Angriff und alles war wieder offen.In der Halbzeit stellte Trainer Pacult um: Für Kapitän Hofmann kam Drazan ins Spiel. An der nicht weltbwegenden Qualität des Spiels änderte sich leider wenig. Großchancen waren in der zweiten Spielhälfte Mangelware und so war die Verlängerung in der Hitze von Parndorf die logische Konsequenz. Als Nachtrag ist zu erwähnen, dass in der 67. Minute für den angeschlagenen Jelavic Mario Konrad kam und in der Schlussphase Eder für Trimmel.In der ersten Hälfte der Nachspielzeit war Rapid dann drückend überlegen. Doch zunächst konnten die guten Möglichkeiten nicht verwertet werden. Und so blieb es nach – in Hinblick auf Aston Villa – kräftraubenden 105 Minuten immer noch beim 2:2.Und nachdem zunächst in der zweiten Hälfte der Nachspielzeit nichts tat, war es Christpher Drazan, der in der allerletzten Minute mit einem Freistoßtor den Aufstieg für Rapid sicherte.

Rapid spielte mit:
Hedl - Dober, Patocka, Katzer, Jovanovic - Hofmann (46. Drazan), Heikkinen, Kulovits, Trimmel (90. Eder) - Jelavic (69. Konrad), Maierhofer;

Montag, 10. August 2009

37/09 tipp 3 Bundesliga Runde 4

09.08.09

SV Ried - SK RAPID Wien 1:1 (0:0)

Tore:
0:1 Hofmann (52.)
1:1 Salihi (60.)

Ort:
Keine Sorgen Arena, Ried

Zuschauer:
7 600 (ausverkauft)

Im Stadion
Tribüne Ost, Block G

Preis:
€ 15

Mit Dabei:
Renate, Martin



Rapid hatte in Ried einen prominenten Beobachter zu Gast. Martin O'Neill, Trainer von Aston Villa, schaute den Hütteldorfern im Innviertel auf die Beine. Am Vortag beobachtete Coach Peter Pacult gemeinsam mit Teammanager Stefan Ebner Villa bei einem 1:0-Testspielsieg gegen Fiorentina. Der "Spion" aus England sah in einem ausverkauften Rieder-Stadion fast die gleiche Rapid-Elf wie am Donnerstag beim 2:2-Unentschieden gegen APOP auf Zypern. Pacult nahm eine einzige Veränderung gegenüber dem Europacupspiel vor: Statt Milan Jovanovic beorderte der Rapid-Trainer Jürgen Patocka in die Innenverteidigung.
Hitzige Anfangsphase
Und die Verteidigung war es auch, die besonders in den ersten Spielminuten gefordert wurde. Nach einem Hackmair-Schuss klärt Helge Payer, der heute seinen 30. Geburtstag feiert, zur Ecke (4.). Die anschließende Ecke sorgt für einige Hektik im Strafraum. Nach einem Freistoß von Brenner verhindert Payer mit einer sehenswerten Parade einen frühen Rückstand (14.) Die erste Viertelstunde erweist sich als durchaus hektisch, doch danach kommen die Grün-Weißen besser ins Spiel.
Jelavic trifft die Stange
Mario Konrad und Steffen Hofmann kombinieren im Rieder-Strafraum sehr schön - nach einem zweifachen Doppelpass verzieht Hofmann nach Vorlage von Konrad (22.). Drei Minuten darauf bringt Stocklasa Jelavic an der Strafraumgrenze zu Fall (25.). Schiedsrichter Einwaller entscheidet auf gelb für den Ried-Verteidiger. Den anschließenden Hofmann-Freistoß kann Gebauer mit Mühe abwehren - der Nachschuss von Trimmel geht über das Tor. Sekunden später trifft Jelavic von der Strafraumgrenze nach Zuspiel von Konrad die Stange (27.). Einen Freistoß von rechts klärt Gebauer zur Ecke (35.) und Thonhofer verzieht aus 18 Metern (41.).
Hofmann erzielt die Führung
Kurz nach Wiederanpfiff setzt sich Trimmel, der heute auf die linke Seite ausgewichen ist, schön in Szene. Der 22-Jährige bedient den freistehenden Hofmann, der abzieht und zur Führung für die Gäste trifft (52.). Acht Minuten nach dem Hofmann Rapid in Führung gebracht hat, gleicht Salihi postwendend aus (60.). Pacult reagierte und brachte für Konrad Drazan ins Spiel (65.). Der Wechsel brachte Schwung ins Spiel. Nach schönem Lochpass von Hofmann vergibt Jelavic alleine vor Gebauer (68.) und Payer entschärft im Gegenzug einen Kopfball (69.).
Offener Schlagabtausch
Doch Rapid erspielte sich weitere Torchancen, es entwickelte sich der viel zitierte "offene Schlagabtausch": Ein Querpass von Hofmann landet bei Drazan, sein Schuss geht knapp über das Gehäuse von Gebauer (71.) und ein Hofmann-Schuss fällt zu zentral aus (73.). In der 79. Spielminute rettet Payer vor Glasner und ein Katzer-Weitschuss geht drüber (85.). Nach einer super Flanke von Drazan verhindert Gebauer mit einer schönen Parade das zweite Rapid-Tor (87.). Der entschärfte Kopfball wurde von Maierhofer abgegeben. Auch die zwei Minuten Nachspielzeit ändert nichts mehr am Ergebnis. Rapid erkämpft sich ein 1:1-Unentschieden im ausverkauften Rieder-Stadion.


Rapid spielte mit: Payer - Thonhofer, Eder, Patocka, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Pehlivan, Trimmel - Jelavic (76. Maierhofer), Konrad (65. Drazan);

SR Einwaller

Mittwoch, 5. August 2009

36/09 CL Dritte Qualifikationsrunde

05.08.09

NK Maribor : FC Zürich 0:3 (0:2)

Tore:
0:1 Djurić 21
0:2 Margairaz 45
0:3 Nikci 76

Ort:
Maribor - Slowenien

Stadion:
Ljudski vrt



Zuschauer:
12 500 (ausverkauft)

Im Stadion:
Tribuna Jug




Preis:
€ 8 (offiziell €6)


Der FC Zürich gewann das Rückspiel in der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League beim slowenischen Meister NK Maribor durch Tore von Dušan Djurić, Xavier Margairaz und Adrian Nikci mit 3:0 (2:0) und zieht doch noch in die Play-off-Runde ein. Dies war nach der überraschenden 2:3-Hinspielniederlage nicht zwingend erwartet worden.Verbesserter FCZEs war ein stark verbesserter FCZ, der sich dem NK Maribor auf dem Weg in die nächste Runde in den Weg stellte. Die Darbietung des Schweizer Meisters war über 90 Minuten von Konzentration, Präsenz und Effizienz geprägt. Die Zürcher waren von Beginn weg hellwach und ließen nie einen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen.Zwei Angriffe, zwei ToreMit dem ersten guten Angriff gelang dem Gast dann auch die Führung. Djurić schob den Ball in der 20. Minute nach einem hervorragenden Pass Silvan Aegerters in die lange Ecke. Die Slowenen waren zweimal mit Marco Tavares gefährlich, doch ließ die FCZ-Defensive nichts anbrennen. Johnny Leoni, der für Andrea Guatelli zurückgekehrte Stammkeeper, war zudem ein stets souveräner Schlussmann, der gegen Tavares (42.) eine Glanzparade zeigte. Kurz vor der Halbzeit schloss Margairaz, ein Schwachpunkt im Hinspiel, einen lehrbuchmässigen Konter nach einem präzisen Zuspiel Johan Vonlanthens kaltblütig ab. Dem FCZ genügten zwei gute Angriffe, um einen Vorsprung von zwei Toren herauszuspielen.Dem Druck standgehaltenZwar besaß Vonlanthen kurz nach dem Seitenwechsel eine gute Möglichkeit, auf 3:0 zu erhöhen, doch waren es dann die Gastgeber, die die Schlagzahl erhöhten. Die von einem umsichtigen Hannu Tihinen angeführte Gäste-Abwehr hielt dem Druck von Maribor jedoch stand. Als der eingewechselte Nikci in der 76. Minute per Kopf das dritte Zürcher Tor erzielte, war eine Vorentscheidung gefallen. Die Gastgeber wirkten desillusioniert und schienen den Glauben verloren zu haben, noch ein positives Resultat zu erreichen. So schaffte der Schweizer Meister doch noch den Turnaround gegen einen Gegner, gegen den das Weiterkommen gar nie hätte gefährdet sein dürfen.




Maribor: Ranilovic; Popovic, Samardzic, Dzinic, Jurkic; Mertelj (65. Mezga), Bacinovic (78. Bunderla), Mihelic, Pavlovic; Volas (46. Jelic), Tavares.

Zürich: Leoni; Stahel (75. Philippe Koch), Tihinen, Rochat, Lampi; Aegerter; Vonlanthen, Margairaz, Gajic, Djuric (65. Nikci); Hassli (82. Tico).
SR Duhamel (Fr).

Montag, 3. August 2009

35/09 tipp 3 Bundesliga Runde 3

02.08.09

SK RAPID Wien - Austria Kärnten 5:1 (0:1)

Tore:
0:1 (20.) Gramann
1:1 (53.) Hofmann (Freistoß)
2:1 (65.) Konrad
3:1 (85.) Trimmel
4:1 (87.) Trimmel
5:1 (91.) Trimmel

Gelb-Rot:
Gramann (58. Foul)

Ort:
St. Hanappi

Zuschauer:
13 900

Im Stadion:
Nord Oben

Preis:
ABO

Mit Dabei:
Reni, Martin, Wolfgang, Sandra, Jefree, Herbert



"Einem echten Rapidler tausend Dank - Jimmy komm bald wieder!" Mit diesem Spruchband verabschiedete sich der Block West von "Jimmy" Hoffer, der unter Tränen gerührt heute von Rapid offiziell verabschiedet wurde. Nach einer emotionalen Verabschiedung konnte das erste Meisterschaftsheimspiel wie gewohnt seinen Gang nehmen.
Doch in Halbzeit eins stotterte der Rapid-Motor ein wenig. Zündende Ideen und Chancen waren Mangelware. Nach 20 Minuten tauchten die Kärntner erstmals gefährlich vor Helge Payer auf, der bei einer Flanke nicht richtig klären konnte - der zurück gespielte Ball auf Gramann führte zur Führung der Gäste (20.).
Sekunden nach dem Gegentor verfehlte ein Schuss von Christopher Drazan das Tor von Andreas Schranz (21.). Nach einem Corner kam Hannes Eder gefährlich zum Kopfball (28.) und nach einem Lochpass von Christian Thonhofer vergab Nikica Jelavic alleine vor dem herauslaufenden Schranz (31.).
Hofmann erzielt 6.500 Meisterschaftstor für Rapid
Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Wechsel: Christopher Trimmel kommt für Christopher Drazan ins Spiel. Eine Auswechslung, die einigen Schwung ins Spiel bringen sollte. Doch bevor der große Auftritt des 22-Jährigen Stürmers kam, erzielte Hofmann in seinem 200. Meisterschaftsspiel für Rapid den insgesamt 6.500 Meisterschaftstreffer für die Grün-Weißen (54.). Andreas Dober feierte heute sein 100. Meisterschaftsspiel und Christian Thonhofer kam zu seinem 50. Meisterschaftseinsatz für Rapid. Nikica Jelavic traf nach einer schönen Einzelaktion im 16er nur Aluminium (56.). Nach einem Foul an Kulovits im Strafraum blieb der Elfmeter-Pfiff aus (64.). Zuvor scheiterte Steffen Hofmann via Elfer an Schranz - Trimmel wurde im Strafraum gelegt - Gramann sah dafür die zweite gelbe Karte (59.).
Nach etwas mehr als einer Stunde schickt Thonhofer den eingewechselten Trimmel auf die Reise, der Konrad den Ball ideal auflegt. Der Neuzugang aus Altach schiebt aus fünf Meter trocken ein. Ein idealer Einstand - gleich bei seinem Meisterschaftsheimdebüt erzielt Konrad seinen ersten Treffer für unsere Mannschaft (65.).
Trimmel erzielt Hattrick in sechs Minuten
Als die 13.900 Rapid-Fans schon mit einem knappen 2:1-Heimsieg rechnen, explodiert Christopher Trimmel. Der 22-Jährige Stürmer erzielt innerhalb nur sechs Minuten einen Hattrick. In der 85. Minute (nachdem er ab der Mittellinie alleine abzieht), in der 87. Minute (nach Zuspiel von Jelavic) und in der 91. Minute (nach Lochpass von Hofmann) bringt Trimmel das St. Hanappi zum Kochen. Es war übrigens der schnellste Dreierpack seit Hans Krankls Treffern beim 11:1 gegen GAK im Jahr 1977.


Rapid: Payer - Thonhofer, Eder, Jovanovic, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Kulovits (88. Patocka), Drazan (46. Trimmel) - Jelavic, Konrad (74. Dober);

Kärnten: Schranz - Salvatore (82./Ritzmaier), Zivny, Riedl, Gramann, Kaufmann - Hierländer (66./Pink), Schembri (74./Kröpfl), Blanchard, Hinum - Sandro;

SR Rene Eisner